Projekt Mountainbike Routing in Tirol

Aktuell beschäftigt mich das Thema Mountainbike in OpenStreetMap. Derzeit ist die Situation bei Waldwegen in Tirol folgendermaßen, dass Bikern im Internet auf unvollständige OpenStreetMap Daten basierende, in Realität vielfach illegale Routen empfohlen werden.

Tatsächlich sind in unserem noch jungem Projekt, bislang Wegerechte für Fahrradfahrer noch kaum erfasst, entsprechend fehlerhaft ist daher bei verschiedenen überregional agierenden Routing Portalen, auch das Routing.

Das Land Tirol betreibt mit der tiris.maps, und der davon abgeleiteten touristischen Contwise Maps, ein eigene proprietäre Plattform für Fahrradfahrer. Es gibt auf Tiris eine Liste von für Fahrradfahrer genehmigten Routen. https://www.tirol.gv.at/sport/radfahren/mountainbike/routen/ Lizenz: https://www.data.gv.at/katalog/dataset/land-tirol_mountainbikeroutenintirol

Von der Abteilung Forst gibt es für genehmigte Routen eine spezielle Webseite.

Einige OpenStreetMap User haben vom Land Tirol genehmigte Routen in OpenStreetMap bereits eingetragen, was aber Mountainbiker die mit unserem Kartenmaterial unterwegs sind, wohl nur als Empfehlung interpretieren.

Was also derzeit fehlt, ist vielfach die Erfassung der tatsächlichen Fahrrad Wegerechte in OpenStreetMap.

Update: 19. Februar 2020

Ich habe diese Thematik mit einem Lösungsansatz im OpenStreetMap Forum zur Diskussion gestellt. Leider hat sich hierbei herausgestellt, dass speziell von einem User, dem aber großes Gewicht zugebilligt wird, das einbringen von Amtlich erhobenen Wegerechten abgelehnt wird. Hier meine Reaktion darauf. Zitat:

Ich bemerke dass unser Kollege Negreheb, nur ein sehr geringes Vertrauen in amtliche Daten hat. 

Ich nehme in meinem Bundesland Tirol mehrere behördliche Projekten wahr. z.B. (Orts und Flurnamen https://www.unesco.at/kultur/immateriel … des-tirol/ ) wo eine Landesorganisation aktiv Gemeinden, Vereine, Institutionen wie die Feuerwehr, sowie ortskundige Chronisten und ehrenamtliche anspricht, um Geografiedaten zu erheben. Die so gesammelten Daten stehen auch uns zur Verfügung. Kollege Negreheb verlangt nun dass wir aber von Grund auf bei Null beginnen, gleichzeitig weist der OSM Account von Negreheb praktisch Null eigene Edits auf.

Negreheb wirft nach meinem Empfinden in diversen Diskussionen wo es um Datenimporte geht systematisch eine Dogmatische Nadel in einen Heuhaufen, und fordert die Gemeinschaft der OpenStreetMap Mapper, dazu auf das selbst zu richten, über seine eigenen Aktivitäten halt er sich hingegen bedenkt. Auf seine Seite hat sich auch der Finanzchef von OpenStreetMap Frederik Ramm und dessen Mitarbeiter Michael Reichert (Nakaner unser Forumsmoderator) gestellt. Warum Michel die Ehre hat, unser Forum zu moderieren ist intransparent, und warum Negreheb so breiten räum erhält ebenso. Meine Frage daher, gibt es eine Absprache zwischen dem BEV und der Firma Geofabrik. ?

Danke

NegrehebMemberFrom: AustriaRegistered: 2015-11-10Posts: 292

Das ist korrekt. Du selbst hast meine Aussage mit deinen Adress-Daten Importen ja auch bewiesen, dass diese oft nicht sehr zuverlässig sind. Und ich sage ja nicht, dass diese nicht benutzt werden sollen, sondern, dass diese Kontrolliert in OSM übertragen werden sollen und nicht durch automatische Imports. 

Und es ist neu, dass in OSM nur Leute mit einer Mindestanzahl an Edits etwas sagen dürften. Die Aussage ist unter aller Sau von dir, wie ich finde. Und höchst arrogant noch dazu. Weitere Aussagen spare ich mir dazu, weils sonst vielleicht beleidigend wird. Und auf die neue Verschwörungstheorie musste ja nicht lang gewartet werden *seufz*

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