Warnung vor dem verlassen des aktuell Amtlichen Schutzschirmes

Christoph Hormann beschwört http://blog.imagico.de/conservatism-progressive-and-regressive-change-framing-in-openstreetmap-politics/ die Gefahr herauf dass kommerzielle Anwender von Kartendaten, sich von althergebrachten Amtlichen Geografen abwenden könnten, und künftig stattdessen direkt mit OpenStreetMap zusammenarbeiten. Christoph stellt in den Raum, dass OpenStreetMap dem seiner Meinung nach nicht gewachsen sei, und hierdurch OSM seine Prinzipien vergessen könnte. Laut Christoph steht OpenstreetMap aktuell unter einem amtliche Schutzschirm, welcher allein, OpenStreetMap Unabhängigkeit garantiert.

Ich versuche das zu übersetzten, bisher wurden Kantinengäste von einer staatlich regulierten Küche mit Essen versorgt. Biogemüse welches die staatliche Genossenschaft nicht produzierte, wurde hierbei von Kleinbauern zugeliefert. Nachdem die staatliche Küche, Unwillens war, von ihrem traditionellen Speiseplan abzurücken, haben sich vor dem Lokal vermehrt privatwirtschaftliche Küchen etabliert. Diese beziehen ihre Zutaten ebenfalls von den Biobauern.

Von diesen Marktkräften getrieben, ging der Umsatz der Großküche zuletzt stetig zurück. Worauf nun der staatliche Küchenchef den austriaadresshelper fallen gelassen hat, und Mitarbeiter der Großküche das gemeinsame Forum mit den Biobauern boykottieren. Und nicht genehme Forumsbeiträge mit Null Kommentaren bestrafen.

Üblicherweise sind Kleinbauern und Gäste nicht sonderlich daran interessiert wie ein Flammkuchen zubereitet wird. Die einen liefern hierfür Zutaten, die anderen haben Hunger. Das wird von den Mitarbeitern der Grossküche mit Genugtuung quittiert, alleiniger Hüter der Flammkuchenzubereitung und der Foren hierzu zu sein. Übersehen hierbei aber, dass das Rezept zu Flammkuchen, längst allgemein zugänglich im Wiki Kochbuch steht. Das vermeintliche Geheimnis von den Privaten Küchen längst gelüftet, und allgemeines Kulturgut geworden ist.

Christoph gibt vor, für uns Biobauern zu sprechen, er unterstellt den privaten Gastronomen, dass diese die Bioproduktion, durch industrielle Prozesse und Kunstdünger zu verwässern versuchten. Was er nicht sagt, dass private Küchen reale Menschen erreichen, und über Ihr Volumen nicht zum Konkurrenten, sondern zum Partner von uns Biobauern geworden sind. Wir Biobauern möchten unsere Produkte nämlich frisch auf den Tischen sehen, Grossküchen möchten zuerst ihre Massenkost loswerden.

Private Küchen liefern.

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