Autor: beautifulplaces

Wiederholte Respektlosigkeit von basemap Anwender, bei der parallelen Einbindung von Open Source Daten.

Mail an info@verkehrsauskunft.at

Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich bin langjähriger ehrenamtlicher Mitwirkender beim OpenStreetMap Projekt.
Ich wende viele Stunden gemeinnützig dazu auf, den Menschen frei zugängliche geografische Informationen zur Verfügung zu stellen.
Ihre Organisation nutzt als Kartenbasis in Österreich, basemap Daten. Grenzüberschreitend werden von Ihnen auch OpenStreetMap Daten genutzt.
Aus Respekt vor der Arbeit der vielen Freiwilligen, bitte ich sie, daher auch die dazu notwendige korrekte Attribuierung mit c OpenStreetMap anzuführen.

Mit freundlichen Grüßen Johann Haag
OpenStreetMap: beautifulplaces

Ref: https://www.asfinag.at

Schaut man sich die Webseite von Verkehrsauskunft.at genauer an, so findet man auf dieser sehr viele Referenzen angegeben, einen Hinweis auf OpenStreetMap als Partner sucht man aber dort bislang vergebens. Auf der Basiskarte der Verkehrsauskunft ist OpenStreetMap in c angeführt. In der Asfinag Version wird der Lizenzhinweis durch die dort gewählte Formatierung aber wieder verdeckt. Ich finde, verkehrsauskunft.at schmückt sich zwar mit OpenStreetMap Daten, Respekt vor der Arbeit vieler freiwilligen kann ich bei dieser Firma aber beim besten Willen keinen erkennen.

Skurriles: aktueller #openstreetmap Mapper Nr. 27 in Deutschland, Nr. 3 Mapper in Österreich, und trotzdem laut einem Mitarbeiter der Firma Geofabrik als Socke behandelt, und von dieser Firma in OpenStreetMap mit Sperren bedacht.

Der in Deutschland bekannte OpenStreetMap Mapper, Michael Reichert (User: Nakaner Firma Geofabrik), hat mich zur Socke erklärt , obwohl ich im Neis Rainking der in Deutschland aktivsten 500 Mapper, aktuell dort die Nr. 27 belege.

Kössen in Deutschland

Ich habe mich bereits gewundert, bei gleichbleibender Mapping Aktivität schwinden laut neis.hxg.at meine Edits von Tag zu Tag dahin, plötzlich bin ich in Österreich im Mapper Ranking nur noch die Nr. 3.

Nun ist mir aufgefallen, dass ich in Deutschland zum Mapper Nr. 88 aufgerückt bin, obwohl ich dort aktuell nur geringfügig mitwirke. So ein Zufall.

Des Rätsels Lösung besteht darin, dass Neis meine aktuell umfassende Arbeit in der österreichischen Gemeinde Kössen, fälschlicherweise Deutschland zuordnet.

Luzandros Adress Diffs Österreich

Bekanntlich veröffentlicht Lunzandro regelmäßig Adress- Diffs von Österreich. Leider hat Luzandro noch keine Anleitung erstellt, wie wir seine Diffs anwenden sollen. Ein Versuch von meiner Seite diese anzuwenden, hat bislang noch zu keinem wirklich brauchbaren Ergebnis geführt. Leider ist hierbei wertvolle Mappingzeit mehrere Monate sinnlos verloren gegangen.

Aus mir unerfindlichen Gründen hat Luzandro bei den von Ihm erstellten Dateien eine Formatierung gewählt, welche unseren OpenStreetMap Editor JOSM, zum Absturz bringt. Ich habe daher einen Patch erstellt, welcher dieses Problem fixiert: Luzandros Dateien JOSM tauglich.

Es schein so dass Frederik Ramm, und dem BEV nahestehende Mapper sich darin einig sind, das Zeichnen von Gebäudeumrissen zu favorisieren. Es gibt nun in OpenStreetMap keine Regel, Adressen an einen Gebäudeumriss zu binden. Speziell bei Neubauten ist die Adresse oft bereits vor Baubeginn festgelegt. Trotzdem versuchen beide Stakeholder mit aller Macht, das Zeichnen von Gebäudeumrissen zu erzwingen. Es scheint so, dass Adress Diffs bislang lediglich zum Auffinden neuer Gebäude dienen sollen.

Gemeinden liefern der Statistik Austria, Adressen in zweierlei Form. Einerseits einen Adresspunkt welcher den Zutrittpunkt zum Grundstück beschreibt. Einen weiteren Adresspunkt welcher das Gebäude Zentrum angibt. Luzandro liefert uns lediglich Grundstück Zutritt Adressen, welche mit OpenStreetMap inkompatibel sind. Wir Mapper werden so quasi „gezwungen“, anhand jeweils üblicherweise bis zu drei Jahren nacheilender Luftbilder, selbst das Gebäudezentrum zu suchen. Die Intention ist hierbei offensichtlich, der Mapper soll hierbei den Gebäudeumriss zeichnen.

Der einzigartige Vorteil von OpenStreetMap, geografische Gegebenheiten praktisch Live zu den Menschen zu bringen, geht mit den von Luzandro gewählten Gebäude Zutritt Adressen, und der von Frederik Ramm (Firma Geofabrik) -den talk-at Lobbyisten zugeschanzten Importbeschränkung- verloren.

Das JOSM Plugin Austrian Address Helper

Ich möchte aus aktuellem Anlass, auf das JOSM Plugin Austra Address Helper näher eingehen.

Die erste JOSM Plugin Version, wurde am 26. März 2017 von Thomas Konrad per Mail Talk https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2017-March/008826.html angekündigt. Wie aus dem Link Titel hervorgeht, https://www.openstreetmap.at/2017/03/josm-plugin-fuer-oesterreichische-adressen-des-bev/ handelt es sich hierbei um eine Auftragsarbeit für das Bundesamt für Eich und Vermessungswesen (kurz BEV).

Ich habe dieses Plugin nach seiner Veröffentlichung, im Bundesland Salzburg systematisch angewandt, und bin hierbei auf einige unpraktische Probleme gestoßen.

Das Plugin ist so konzipiert, dass es den Anwender dazu nötigt, erst ein Objekt als Träger zu erstellen. Adressen werden also nur an ein bereits bestehendes Objekt ausgeliefert. Ich gehe davon aus, dass das BEV hierbei den Gebäudeumrisse meint.

Dieser Wunsch, steht aber im Gegensatz zur OpenStreetMap Wiki Empfehlung, dass Adressen sehr wohl auch alleinstehend als AdressNode gemappt werden dürfen.

Ich habe also meinen Arbeitsplatz so eingerichtet, dass vor Anwendung des Plugins, jeweils vorher ein leerer Node als Träger erzeugt wird. Erst dies hat mir eine flüssige Arbeitsweise ermöglicht. Der Wunsch der Adresshelper Mentoren nach Gebäudeumrissen, blieb hierbei aber folglich unberücksichtigt. Das hatte anschließend zur Folge, dass meine Adresserfassung -obwohl ohne Grundlage- öffentlich kritisiert wurde.

Zeitgleich gab es im Bereich von Kärnten plötzlich einen User, der durch setzten der Adresse, auch auf Nebengebäude massenhaft Adressduplikate provozierte. Jene welche uns Mapper zum Zeichnen von Gebäudeumrissen motivieren möchten, nutzten dies bereitwillig als Argument, den Adresshelper in seiner Funktionalität durch eine integrierte Duplikatprüfung langsamer zu machen.

Meine Argumente, dass im Editor JOSM zeitgleich dieselbe Prüfung implantiert wurde, und somit eine doppelte Plugin Prüfung unnötig sei, blieb ungehört. Auch funktioniert die im Plugin integrierte Prüfung nur unvollständig, da diese lediglich bereits gemappte Adressen prüft. ThomasKonrad hat trotzdem den Auftrag erhalten das Plugin zu modifizieren. Das hat bis heute zur Folge, dass das Plugin adresshelper nur noch mit großer Verzögerung arbeitet. Ehrenamtliche Zeit welche hierdurch sinnlos vergeudet wird.

Andres Ungemach. Das BEV verwaltet Adressen, einerseits als Gebäudeadressen, und auch als Grundstück- Zutritt Adresse. Aus unerfindlichen Grüßen, war ursprünglich das Plugin mit der Datenbank der Gebäude- Zutritt Adressen verknüpft. Nach zwei Monaten Adresserfassung in Wien, wurde mir mitgeteilt, dass solcherart Adressen, in OpenStreetMap unerwünscht seien, ein Mitarbeiter der Firma Geofabrik Deutschland, wurde mit einem Revert beauftragt. Monate meiner wertvoller Freiwilligenarbeitszeit sind hierdurch mutwillig zerstört worden.

Aktuelles Plugin Problem, veraltete Adressdaten. Aus mir unerfindlichen Grüßen, wird die vom Plugin genutzten Adressdatenbank heute nicht mehr aktualisiert, weswegen diese nun bereits vollkommen veraltet ist. Ich rate daher aktuell von der Anwendung des JOSM Plugin, Austra Adresshelper ab. Mit Luzandros Diffs, gibt es inzwischen eine bessere Variante, um die Adress- Situation in Österreich nachhaltig zu verbessern.

Teilweise neue Luftbilder im Bundesland Salzburg

Im Bundesland Salzburg steht es um die Qualität der uns zur Verfügung stehenden Luftbildern schlecht, das zwingt mich im Bereich Wals-Siezenheim nun bereits dazu, auf Bing Luftbilder zurückzugreifen. Nun gibt es aber einen kleinen Lichtblick:

SAGISnews

Allgemeines
– Orthofotos 2018 NEU verfügbar (Pinzgau, Pongau, Teile Lungau und Tennengau)

https://www.salzburg.gv.at/themen/bauen-wohnen/raumplanung/geodaten

Das Bundesland Salzburg ist in OpenStreetMap generell sehr lieblos aufgestellt. In Qualität und Vollständigkeit sind vielfach Entwicklungsländer, -bei denen wir uns mit Missing Maps beschäftigen- besser. Ich habe mich mit Salzburg eingehend beschäftigt, und bin auf den Umstand gestoßen, dass der Salzburg Tourismus auf eine Kooperation mit Google Maps setzt. Daher gibt es auch keine lokale Bestrebungen an Open Source Alternativen mitzuwirken. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass selbst das lokale Umfeld der Uni Gis Salzburg in OpenStreetMap stark verbesserungswürdig wäre. Man schmückt sich im Gebäude zwar mit hübschen Präsentationen zu OSM und Open Source. Außerhalb der Mauern spielt sich aber das nicht wieder.

AGWRII, wenn die amtliche Statistik in Prognosen versagt

Vielen nicht bekannt, verbergen sich in der Amtlichen Datenbank AGWRII viele geografische Schätze. So zum Beispiel zum Wohnungsbau. Diese können aber nicht gehoben werden, sondern schlummern im Verborgenen. Uns fehlet zum Beispiel der Zugriff auf exakte Details zu Adressen. Wie ich im meinem Blogbeitrag Expedition in den Addressjungle das Fazit beschrieben habe, scheitern wir in Vorort Erhebungen in der Ermittlung von Identadressen. Hierfür wäre ein opendata Blick in das GWR notwendig.

Die Immobilienbranche arbeitet aus diesem Grund an ihrer eigenen Datenbank, diese nennt sich Exploreal https://wien.orf.at/stories/3017551/

Reise durch das Ende der Welt

Aktuell gibt es Initiativen, OutDoor Karten basierend auf einer schlecht generalisierten OpenStreetMap Version, gratis anzupreisen. Für mehr Details wird dann auf eine kostenpflichtige „Pro“ Version verwiesen.

Auch im öffentlichen Nahverkehr stößt man auf solche „Pro“ Karten. Amtlich korrekt aufbereitet, enden diese dann genau an der jeweiligen Landesgrenze, was dann lustige Effekte erzeugt.
Auf meiner Reise von Wien zurück nach Tirol, war ein Stück des Weges vom Bahnhof Salzburg zur Salzburger Gemeinde Großgmain per Bahn über Berchtesgaden zu bewältigen. In geringen Zoom Stufe, wird die Route unter Zuhilfenahme von OpenStreetMap Daten dargestellt. Zommt man aber etwas näher, so wird folgende Karte in der basemap.at Version angezeigt. Was faktisch bedeutet, dass sich der Reisende im Korridor über Deutsches Gebiet, unversehens in einer weißen Wüste wiederfindet.

Dieses Verhalten ist nun kein Zufall. Qualitative Zweckentfremdung von OpenStreetMap, ist schon fast typisch. Solche Geschäftsgebarung erklärt auch, warum von so mancher in OpenStreetMap mitwirkenden Gruppierung, nur geringes Augenmerk auf Detailtreue gelegt wird.

Gegen eine absichtlich schlecht gemachte Generalisierung von OpenStreetMap Innhalten in Drittkarten, kann man wohl nichts machen. Den Vogel schießt aber dann doch mein besonderer Freund N****** ab, dieser fordert ganz unverblümt die Sperre eines Mappers, der sich in OpenStreetMap um besondere Detailtreue bemüht. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=53856

Es geht hierbei um eine -in folgendem Link- exemplarisch ersichtliche OSM Mapping Detailtiefe: https://www.openstreetmap.org/#map=18/47.59325/12.55268

Mir ist bewusst dass eine solche Qualität in OpenStreetMap heute nicht überall Realität ist, dass eine solche Darstellungstiefe möglicherweise so manche „Pro Version“ alt aussehen lässt. Ich lade alle ein, an einem OpenStreetMap in genau solcher Qualität mitzuwirken, besonders alle jene, mit einem Gehalt bezahlt vom Steuerzahler. Arbeiten wir an einer gemeinsamen Echten basemap. Einer Karte im Europäischen Geiste, einer Karte die sich OpenStreetMap nennt, und dann and der jeweiligen Landesgrenze keine weißen Flecken mehr kennt.

Aktuelle OSM Nominatim Probleme

Seit Tagen beschäftigt mich eine scheinbare Instabilität von OpenStreetMap Nominatim. Meine derzeitige Erklärung hierfür ist, dass Adressen die es in mehreren Gemeinden gleichlautend gibt, jene Gemeinden von der Nominatim Suche ausgeschlossen werden, welche mit dem Prefix „Gemeinde“ versehen worden sind. Meine bisherige Lösung hierfür ist, den Prefix „Gemeinde“ wieder zu entfernen, und anschließend sämtliche Adressen solcher Gemeinden mit einem simplen 0 Refresh zu aktualisieren. Anschließend weden vordem aus dem Suchindex verschwundene Adressen auch wieder in Ihrer -laut Sucheingabe- Bestimmungsgemeinde gefunden.

Hausnummern und Örtlichkeiten in OpenStretMap finden

Nachdem OpenStreetMap Nominatim eher als Tool zur Qualitätssicherung von Adressen scheint, kann man von Adressabfragen unter https://openstreetmap.org eigentlich nur abraten. Wie findet man nun in OpenStreetMap zuverlässig eine Adresse.
Dazu gibt es das Tool Overpass-Turbo.

Für jede Hausnummernsuche nun erneut an der Abfrage zu erarbeiten ist mühsam, daher habe ich der Bequemlichkeit dienend, eine mächtige Abfrage nach Adressen erstellt. Diese kann man unter dem Lesezeichen adressregister.hxg.at oder auch hausnummer.hxg.at aufrufen.

Bedienung: hausnummer.hxg.at aufrufen, gesuchte Adresse eintippen, links oben auf Ausführen klicken, anschließend rechts auf die Lupe: „auf die daten zoomen“ klicken. Für eine weitere Abfragen, einfach erneut in den Browse den Link „Hausnummer“ eintippen.