Autor: beautifulplaces

Kommunen als Partner von OpenStreetMap

Wer sich mit geografischen Gegebenheiten beschäftigt, der ist einerseits mit von der Natur geformten Landschaften konfrontiert, andererseits formt der Mensch die Landschaft. Es war ein großes Abenteuer der Geografen, die Natur zu vermessen, und so begreifbar und plantar zu machen.

Unzweifelhaft, war das eine gesellschaftliche Leistung. Es hat auch eine weile gedauert Siedlungsräume zu vermessen. Gestalter dieser Räume sind aber heute nicht Geografen sondern Städte und Gemeinden.

Aus Pionieren, sind so Geografen zu Verwaltern geworden. Sicher ändert sich auch die Natur, von der Natur kann man aber keine Gebühren verlangen.

Das Verwalten von bereits kommunal genehmigten Daten ist heute die Haupt Einnahmequelle der Geografie.

Für OpenStreetMap bedeutet das, der bessere und direktere Partner für uns sind Kommunen.

Weg abgerutscht was tun?

Ich habe kürzlich bei einem von mir eingezeichneten Steig einen Kontrollgang gemacht, und festgestellt dass ein Teilstück durch eine Hangsetzung abgerutscht ist, der nackte Fels ist auf eine Länge von 6 Metern nun sichtbar.
Wagemutige werden diese Passage weiter passieren können, trotzdem ist mir das Risiko diesen Streckenabschnitt eingezeichnet zu belassen zu hoch.
Dieser Pfad wird gerne von Ortskundigen als Abkürzung zum Goinger Schleierwasserfall genutzt, oftmals werden am Ende des Forstweges Fahrräder abgestellt, und man sieht dass zu Fuß weitergegangen wird.
Der Pfad ist nach wie vor gut ausgetreten, und daher gut sichtbar.

Gehe ich ein Risiko ein, wenn ich unvorsichtige Wanderer auf eine gefährliche Route lenke?

Die beiden aktuellen Enden:
https://www.openstreetmap.org/node/3562261334
https://www.openstreetmap.org/node/7546070082

Wie man anhand dieser Aufnahme erkennen kann, ist der Pfad gut sichtbar.

JOSM Plugin: AustriaAdressHelper

Zur Neuauflage des JOSM Plugins Österreich Adresshelfer folgende Hinweise.

In Österreich werden Adressen von den Gemeinden als Punktinformationen verortet. Unter Zuhilfenahme des JOSM Plugin austriaadresshelper, versucht Österreichs OpenStreetMap Community, diese Adress Punkt Information, in eine Flächen Information umzuwandeln, also Adressen einem Gebäude Polygon zuzuordnen.

Die als Open Source Information vorliegende Adress Koordinate, wird hierbei dem Mapper vorenthalten. Hilfreich ist daher folgender transparenter Layer Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=61922 tms:https://maps{switch:1,2,3,4}.wien.gv.at/basemap/bmapoverlay/normal/google3857/{zoom}/{y}/{x}.png


Der Mapper soll offenkundig durch Vorort Erhebung eruieren, wo es Adressen geben könnte. Durch Versuch und Irrtum wird einem gezeichnetem Gebäudeumriss, durch Betätigen der Tastenkombination Alt+Shift+A die nächst gelegene Adresse zugeordnet. Da durch diese Arbeitsweise Fehlzuordnungen möglich sind, kann man den tatsächlichen Nutzen des Adresshelpers hinterfragen. Erschwerend kommt hinzu, dass die dem Adresshelfer zugrundeliegende Datenbank, bisher nur mit jeweils großer Verzögerung aktualisiert worden ist (Ref: Gemeinde Dölsach, neue Hausnummern [url]https://www.doelsach.at/live/aktuelles-news/aktuelle-beitraege/item/167-neue-strassennamen-in-doelsach[/url] . Adresshelper Datenstand am 29. Oktober 2020: at_bev:addr_date=2020-04-01).

Dem Adresshelper liegt ein angeblicher Konsens der Österreichischen Community zugrunde, dass Adressen nur an tatsächlich vorhandenen Gebäuden relevant wären. Hierzu wird die on the ground Regel von OpenStreetMap bemüht. When in doubt, also consider the "on the ground rule": map the world as it can be observed by someone physically there. Hierbei wird der Prefix, im Zweifel ignoriert.

Bei Hausnummern handelt es sich in Österreich um eine amtliche Live Information. Hierzu ist das Bauamt und das Meldeamt von Städten und Gemeinden, Digital verschränkt. Wem eine Adresse frisch zugeteilt wurde, der kann diese unmittelbar als Meldeadresse nutzen. Die Datenweitergabe als OpenSource Information wird hingegen vom Gemeinde und Städtebund, und dem Vermarkter BEV künstlich um Monate verzögert.

Meine persönliche Erfahrung zu Hausnummern ist, wird man für OpenStreetMap direkt bei Kommunen vorstellig, so erhält man jeweils äusserst freundliche Sofortunterstützung. Daher empfehle ich lokal interessierten Mappern, -öfters mitwirkende von Blaulichtorganisationen- sich für Hausnummern einen direkten Kontakt zur jeweiligen Stadt und Gemeinde aufzubauen, und ihre Kommune zu bitten, in den Verteiler für neue Adressen aufgenommen zu werden.

Installation:
JAVA https://www.java.com/de/download/
JOSM https://josm.openstreetmap.de/

JOSM Einstellungen öffnen, Plugins, nach austriaaddresshelper suchen und wählen.

Nach einem Programm Neustart, findet sich im Plugin Verwaltungsfenster, rechts ein neuer Reiter: Austria Address Helper

Beginner sollten die Schaltfläche Check existing adresses anwählen.
Es empfiehlt sich, bei der Arbeit mit dem Adresshelfer, jeweils vorher ein möglichst großes Kartensegment in JOSM zu laden.

Arbeitsweise des Adresshelfers:

Ref: https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper/

Fazit:

Der vorliegende Adresshelfer ist leider ein trojanisches Pferd, welches an genau relevanter Stelle der Aktualität, einen Trennstrich zwischen Kommerz und OpenSource zieht.

Beispiel Auguntumgemeinde Dölsach in Osttirol.
Dölsach hat am ersten Mai 2020, neue Adressen eingeführt. Wie man anhand des transparenten JOSM Adresslayers „Basemap WMF“ erkennen kann, sind diese bereits veröffentlicht, der Adressehelfer bildet diese Neuerung aber aktuell nicht ab. Aufgrund einer unklaren Struktur in der Datenbankaktualisierung, liegt dessen Aktualität jeweils um viele Monate in der Vergangenheit. Daher scheitert der vorliegende „Adresshelfer“ aktuell auch in dieser Gemeinde.

Bequeme Tools, lassen uns vergessen, dass wir in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden wesentlich mehr könnten. Warum gibt es keine Initiative die Leistungsfähigkeit von OpenStreetMap den Städten und Gemeinden direkt nahe zu bringen. Längst sollte uns jede Gemeinde, von sich aus auf Ihren Verteiler setzen.

Ergänzung: am 1. November 2020 wurde ich aufgrund dieser detaillierten Beschreibung, und wohl auch aufgrund meiner Anmerkungen zu diesem Plugin, von einem Mitarbeiter der Deutschen Firma Geofabrik (Pseudonym: Nakaner) für 8 Monate! vom Webforum von OpenStreetMap ausgeschlossen.

Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=807041#p807041

Warum werden Straßenflächen OpenStreetMap vorenthalten.

Es gibt gewisse Unterscheidungsmerkmale zu von Geografen, für Städte und Gemeinden erstellte kommerzielle Karten, Straßenflächen gehören unter anderem zu diesen.

https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=797222#p797222

[quote=Rogehm]Definitiv wird in der Grundkarte kein area:highway gerendert! Das sollte doch jetzt klar sein.[/quote]
Das Rufzeichen von Roghem soll uns wohl verdeutlichen, Gebt endlich auf.

Es wurde eine unsichtbare Grenze definiert, welche OpenStreetMap heute nicht mehr überschreiten darf. Am besten bildet sich diese am Stadtplan von Meran wieder. Meran die Stadt der Bäume, in OpenStreetMap haben es neben fehlenden Straßenflächen gerademal drei Bäume in OSM geschafft.

OpenStreetMap dient in Meran für den Stadtplan als primitives Grundgerüst, [url]https://maps.civis.bz.it/#/?context=GVCC_MERAN_URBANISTIK&territory=MUNICIPALITY:21051&instId=1000001495&login=false&lang=de[/url] erweiterte Elemente wie Straßenflächen und Bäume, sind dort dem Stadtplan Layer vorbehalten.

Die Beschreibung der Problemstellung welche Steve Coast mit OpenStreetMap lösen wollte, [url]https://youtu.be/OmJDo4NjWyQ?t=115[/url] diese ist heute auf wundersame Weise aus dem Wikipedia Artikel zu OpenStreetMap [url]https://de.wikipedia.org/wiki/OpenStreetMap#Geschichte[/url] verschwunden.

Einer Vision der Fesseln angelegt werden, eine solche Vision stirbt.

Warnung vor dem verlassen des aktuell Amtlichen Schutzschirmes

Christoph Hormann beschwört http://blog.imagico.de/conservatism-progressive-and-regressive-change-framing-in-openstreetmap-politics/ die Gefahr herauf dass kommerzielle Anwender von Kartendaten, sich von althergebrachten Amtlichen Geografen abwenden könnten, und künftig stattdessen direkt mit OpenStreetMap zusammenarbeiten. Christoph stellt in den Raum, dass OpenStreetMap dem seiner Meinung nach nicht gewachsen sei, und hierdurch OSM seine Prinzipien vergessen könnte. Laut Christoph steht OpenstreetMap aktuell unter einem amtliche Schutzschirm, welcher allein, OpenStreetMap Unabhängigkeit garantiert.

Ich versuche das zu übersetzten, bisher wurden Kantinengäste von einer staatlich regulierten Küche mit Essen versorgt. Biogemüse welches die staatliche Genossenschaft nicht produzierte, wurde hierbei von Kleinbauern zugeliefert. Nachdem die staatliche Küche, Unwillens war, von ihrem traditionellen Speiseplan abzurücken, haben sich vor dem Lokal vermehrt privatwirtschaftliche Küchen etabliert. Diese beziehen ihre Zutaten ebenfalls von den Biobauern.

Von diesen Marktkräften getrieben, ging der Umsatz der Großküche zuletzt stetig zurück. Worauf nun der staatliche Küchenchef den austriaadresshelper fallen gelassen hat, und Mitarbeiter der Großküche das gemeinsame Forum mit den Biobauern boykottieren. Und nicht genehme Forumsbeiträge mit Null Kommentaren bestrafen.

Üblicherweise sind Kleinbauern und Gäste nicht sonderlich daran interessiert wie ein Flammkuchen zubereitet wird. Die einen liefern hierfür Zutaten, die anderen haben Hunger. Das wird von den Mitarbeitern der Grossküche mit Genugtuung quittiert, alleiniger Hüter der Flammkuchenzubereitung und der Foren hierzu zu sein. Übersehen hierbei aber, dass das Rezept zu Flammkuchen, längst allgemein zugänglich im Wiki Kochbuch steht. Das vermeintliche Geheimnis von den Privaten Küchen längst gelüftet, und allgemeines Kulturgut geworden ist.

Christoph gibt vor, für uns Biobauern zu sprechen, er unterstellt den privaten Gastronomen, dass diese die Bioproduktion, durch industrielle Prozesse und Kunstdünger zu verwässern versuchten. Was er nicht sagt, dass private Küchen reale Menschen erreichen, und über Ihr Volumen nicht zum Konkurrenten, sondern zum Partner von uns Biobauern geworden sind. Wir Biobauern möchten unsere Produkte nämlich frisch auf den Tischen sehen, Grossküchen möchten zuerst ihre Massenkost loswerden.

Private Küchen liefern.

Leistungsfähige Mapping Hardware, JOSM am MAC

Manchmal wird man am Flohmarkt fündig. In meinem Fall als Arbeitsgrundlage für einen speziell auf Leistungsfähigkeit getrimmten OpenStreetMap Arbeitsplatz. Ein gebrauchter iMac, Version Mitte 2010.

27 Zoll Bildschirm, 16 GB Speicher und i7 Intel Prozessor im Endausbau. Aktueller Marktwert 2020 ca. € 400

Ausgehend von umfangreichen Erfahrungen mit einem Microsoft PC, soll der neue Arbeitsplatz mit Apple Hardware, speziell hochauflösendes Mappen ermöglichen.

Bei gebrauchter Apple Hardware, wählt man einen Mix zwischen gut abgehangen, und simpler Zugänglichkeit zur Hardware. Apple hat es bei neueren iMac Modellen -meiner Meinung nach- mit der Integration übertrieben, Wärme kann bei verklebten Modellen nur noch schleicht entweichen solches erzeugt in der Haltbarkeit der Komponenten Kompromisse. Bei dem von mir gewählten iMac Modell Mitte 2010, sind sämtliche Komponenten noch gut zugänglich, auch Überhitzungsprobleme mit Grafikkarten sind eher bei Modellen ab 2011 bekannt.

Nimmt man nun so einen alten iMac in Betrieb, so geht es erst einmal darum zu ergründen, ab sämtliche vorliegende Komponenten noch einwandfrei funktionieren. Auf das meist defekte iMac- DVD Laufwerk, kann man im Jahr 2020 getrost verzichten.

Nun gilt es den Flaschenhals mechanische Festplatte zu entfernen, und die Leistungsfähigkeit des iMac unter Zuhilfenahme moderner SSD Technik erneut zu entfesseln.

In meinem Fall habe ich dazu ordentlich in die Kiste gegriffen, und eine Samsung MZ-76E2T0B/EU 860 EVO 2 TB verbaut.

Dazu benötigt man einen 9 Euro Adapterrahmen.

Sabrent Festplatten – Zubehör Rahmen 2.5”(6.35cm) SSD & SATA Festplatte zu Desktop 3.5” (8.89cm) SATA Konverter Montage Kit (BK-PCBS)

Das Problem mit dem fehlenden Temperatursensoranschluss, löst man per Software. Alternativ gibt es von der Firma OWC, einen In-line Digital Thermal Sensor als Nachrüstsatz.

Ist das Gerät entstaubt, das Glas gereinigt, geht es zur Ersteinrichtung.
Bei Apple geht solches auch ohne jeden Wiederherstellungsdatenträger mittels Online Netzinstallation. Kostenlos. Dazu den Mac per Lankabel mit dem Router verbinden, beim Neustart die drei Tasten alt+cmd+r gedrückt halten, und dann einfach der Anleitung folgen.

Für PC Nutzer eher ungewohnt, am Mac muss man für eine JAVA und JOSM Installation, per Apple Zahnrad Quadrat (Systemeinstellung), Schaltfläche Sicherheit, diese erst per Kennworteingabe freigeben.

Ist Java und JOSM installiert, müssen wir noch unserem Editor als Einstandsgeschenk ausreichend Mac Speicher zuteilen.

Dazu wählt man das Zahnrad Quadrat (Systemeinstellung), unten die Schaltfläche JAVA. Im Java Control Panel, den Reiter JAVA aufklappen. „ANSICHT“ anklicken und hier im Feld „Runtime-Parameter“ unseren Speicherwunsch eintragen. -Xmx512M -XX:MaxPermSize=512M

übrigens ist das kein Tipp, sondern eine dringende Empfehlung. Unter JAVA Standard Parametern, läuft JOSM am MAC sehr schnell aus dem Speicher, und seltsame Dinge geschehen.

Als weitere Hardware setzte ich am iMac meine bekannte Roccat Tyon Maus, (am PC vorkonfiguriert) sowie das per E-Bay erhältliche Gamepad Logitech G13 ein. Die Konfiguration dieser Komponenten erfolgt nach eigenem Geschmack, oder man folgt meiner Anleitung. In einem früheren Blogartikel habe ich dies beschrieben. Die Gesamtinstallation läuft gegenüber einer Microsoft Installation, zu nicht gekannter Leistung und Flüssigkeit auf. Das beginnt bereits beim zügigen Programmstart von JOSM am Mac.

Gönne auch Du Dir einen Apfel.

Ergänzung zur Vervollständigung des Arbeitsplatzes

Nicht jeder möchte auf Windows 10 am Schreibtisch verzichten, ich nutze hierzu eine praktikable und gut funktionierende Lösung. Dazu wird ein Windows 10 PC (Laptop), und ein optisch zum 27 Zoll iMac passender PC Monitor kombiniert. Also zwei Bildschirme Mac und PC mit einer Maus und einer Tastatur in Kombination.

Als Link zwischen den Welten dient hierbei die Software ShareMouse. Mehrere Wochen praktischer Betrieb haben bewiesen, dass diese Kombination bestens funktioniert.

Während ich am iMac per JOSM Mappe, läuft links am PC Bildschirm meist Youtube. Das ist wie beim Autofahren, nur zu Mappen ermüdet auf Dauer, Ablenkung durch ein interessantes Video lässt die Zeit verfliegen, und man macht beim Mappen dann ordentlich „Kilometer“. Je nachdem auf welchem Bildschirm man hierbei den Mauszeiger bewegt, wechselt ShareMouse auch die Tastaturzuordnung zwischen den Systemen. Damit man zur Lautstärkenregelung und pausieren nicht jeweils den Mauszeiger auf den anderen Bildschirm bewegen muss, habe ich den PC mit einer iR Fernbedienung ergänzt. https://www.amazon.de/Andoer%C2%AE-Tragbare-Drahtlose-Fernbedienung-Tastatursteuerung-Type-2/dp/B00WDSCTR4 Die Medien Tasten, Start Stop, vor, zurück Pause, Lautstärke + und – steuern Youtube, ohne dass man das Mappen am Mac unterbrechen muss, der Task bleibt also unterbrechnungsfrei bei JOSM. Möchte man allerdings das Video wechseln, so genügt ein kurzes Wechseln mit der Maus vom iMac Bildschirm auf den PC Monitor, und man kann dort bei Youtube eingreifen.

Auflistung sämtlicher Geräte auf meinem Schreibtisch von links nach rechts.

  • Links auf Ablage W10 Notebook, Bildschirm zusammengeklappt
  • Kopfhörer (mit dem PC verbunden)
  • iR Fernbedienung (mit dem PC verbunden)
  • 22 Zoll PC Monitor (mit dem PC verbunden)
  • G13 Gamepad Logitech (ebay) (mit dem Mac verbunden)
  • Tastatur ohne Ziffernblock (mit dem Mac verbunden) Sonderbeschriftung: auf L=@, „strg + c bzw v“ PC und Mac andere Tastenzuordnung (man gewöhnt sich schnell daran)
  • iMac Mitte 2010 27 Zoll
  • Roccat Tyon Maus Kabelgebunden (mit dem Mac verbunden)

„NON Destructive way simplification!!! in Area Bad Peterstal Himmelssteig — Please do not REVERT“

Wir schreiben das Jahr 2020, die ganze Welt blickt gespannt auf neue Features welche bald autonomes fahren nach Level 3 ermöglichen sollen. Das renommierte Computermagazin Heise C´t schreibt hierzu in seiner Ausgabe 14.3.2020 Nr. 7 auf Seite 128:

Alle Kartenhersteller arbeiten gerade daran, ihre Karten präziser zu machen.

Auch OpenStreetMap beschäftigt sich mit dem Thema Kartendetailtreue. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=780639#p780639

Auslöser hierzu eine Diskussion, was als Vandalismus anzusehen ist. Laut Definition von Frederik Ramm, gibt es kein Programm zur Linienvereinfachung.

Wie man anhand von Edits des Users rainer0665 erkennen kann: https://osmcha.org/changesets/62990965 werden systematische Linienvereinfachungen in OpenStreetMap offensichtlich toleriert. Praktisch bedeutet das, freiwilligen Arbeit vieler Stunden wird also ganz offiziell vernichtet, ausradiert.

Ein guter Ansatz wäre, die entsprechende Funktion „Vereinfachen“ aus dem Editor JOSM zu entfernen, und sich besser mehr in Politik um Tile- Server Kapazitäten zu üben. Bei einem Projekt mit inzwischen definitiv globaler Bedeutung wie OpenStreetMap, ist nicht einzusehen wo hier ein realer Engpass existieren soll.

Die Welt ist mit Militärübungen im Milliardenumfang konfrontiert, uns werden Luftbilder welche in ihren Herstellungskosten sicher Millionen an Steuergeldern gekostet haben zur Verfügung gestellt, aber für Tile- Server mangelt es dann ausgerechnet am Geld.

Es geht hier wie da um Politik.

Man kann sich OpenStreetMap wie ein stetig wachsendes Kamel vorstellen. Der Kammelbauer in unserem Fall unsere Geografen, beobachten mit Schrecken, dass dieses Kamel in Umfang und Größe unablässig wächst und wächst. Durch bessere Luftbildauflösungen und neue Techniken, reichert sich das Projekt mit stetig besser werdenden Geländekonturen an, gleichzeitig haben unsere Geografen immer noch das selbe Nadelöhr wie zur Zeit der Konzeption von OpenStreetMap in der Hand. (Beispiel rainer0665 ein veraltetes Garmin Hand GPS Gerät). Ein unlösbares Problem, nein, man müsste nur OpenStreetMap aus seinem aktuellen Offline Gefängnis entlassen. Das ist aber aus nachvollziehbaren Gründen von unseren Geografen nicht gewollt, denn Online ist nicht deren Domäne.

Kartographische Technologie ist einem steten Wandel unterworfen, wie in anderen Branchen wird dieser Wandel aber vermehrt von der IT. Industrie gestaltet. Ein Gegenentwurf hierzu findet sich aktuell im Fossgis Projekt. Im Grund kann man die Demarkationslinie, an der Grenze zwischen Offline und Online orten. Wird diese Grenze einmal überschritten, kommt dies einer disruptiven Veränderung im gesamten Gefüge gleich.

Wenn das Kamel nicht mehr durch das Nadelöhr -Hand GPS Gerät- von rainer0665 passt, dann ist dessen Gerät Elektroschrott, und Offline Technologie dann Geschichte.

Warum das bislang „Offline“ Finanzierungsmodell von OpenStreetMap, durch eine vermehrte Online Kartennutzung in eine unlösbare Schieflage kommt.

Edit- Werkzeuge von OpenStreeetMap erzeugen den Eindruck, dass OpenStreeetMap ein Online Verzeichnis sei. Edits mit dem Editor ID oder JOSM durchgeführt, werden zügig dargestellt, Auswertungen per Overpass- Turbo funktionieren mehr oder weniger Live.

Nun verwundert der Versuch von Nakaner Michael Reichert, Mitarbeiters der Firma Geofabrik, aufgrund der Corona Krise kurzfristig geänderte Öffnungszeiten aus OpenStreetMap fernzuhalten. Seine Begründung lautet, „das Edit und Datenmodell von OpenStreetMap sei hierfür nicht geeignet“. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=780260#p780260

Über diese Einwand stutzig geworden, frage ich mich, was ist hier los. Das Geschäftsmodell der Firma des Finanzchefs von OpenStreetMap, besteht darin, Offline Datenabzüge aufzubereiten, und diese zu vermarkten. Der Gerechtigkeit geschuldet, es gibt auch andere welche vergleichbares anbieten. Live Daten passen natürlich nicht in ein solches Konzept.

Natürlich ist und war eine der Stärken von OpenStreetMap die Offline Funktionalität. Nachdem aber einige Dienste von OpenStreetMap längst auch Online funktionieren, sehe ich hier nun einen Konflikt zweier Lager.

Eine Twitter Meldung am 16. März 2020 bringt nun interessante Fakten zutage: https://twitter.com/josmeditor/status/1239627549572988928

Es mangelt also inzwischen bereits am Geld für leistungsfähige Tile Server. OpenStreetMap wird aktuell finanziell und auch politisch weitgehend durch Offline Firmen wie die Firma Geofabrik bestimmt. Verlagert sich nun die Nutzungsart von OpenStreetMap vermehrt von Offline, Richtung Online Karte, so sinken hierdurch analog auch die Einnahmen der Offline Tilevermarkter. Ein Teufelskreis, dem OpenStreetMap nur entkommt, indem OSM künftig wohl vermehrt in der Online Welt nach Sponsoren für seine Server sucht. Was aber dann auch zugleich bedeuten würde, dass bisheriger offline Player wie Frederik Ramm, Macht und Einfluss verlieren.

Zur Dokumentation, wie sich in der Corona Krise März 2020, die Offline dominierte OSM-Community ein Loch gräbt, in dieses hineinspringt. Sich dort dann gegenseitig auf die Schulter klopfend, lobenden Wortes darüber den Rufenden User gesperrt, und so mundtot gemacht zu haben. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=68908

Ist eine OSM mit CCBY Plugins, möglicherweise die Zukunft

OpenStreetMap steckt im unlösbaren Dilemma, Informationen stets korrekt Wiederzugeben zu sollen, ohne hierbei selbst Teil der Informationskette zu sein.

Diverse Fachbereiche wie Adressen-AGWR, Gewerbe-GISA, Straßen-GIP. Standesvertretungen, Wirtschaftskammer oder Tourismusverbände produzieren Datenbestände, und es gibt die Bereitschaft diese zu veröffentlichen. Es soll aber hierbei gewährleistet sein, dass die Integrität der Information -die Vollständigkeit- gesichert bleibt. Dies soll die Lizenz CCBY 4.0 Namensnennung gewährleisten.

Nachdem der Prozess des Datenweitergabe durch Klonen an zweite und dritte, unweigerlich einen Bruch erzeugt,  scheitert dieses Verfahren in OpenStreetMap.

Real betrachtet betreibt OpenStreetMap die Politik, unvollkommene Importe kritisch zu sehen. Was dann zur Folge hat, dass in der Natur chaotisch gesammelte Informationen sich in OpenStreetMap anreichern. Da chaotisch gesammelte Informationen auch nur unvollkommen und vor allem lückenhaft sein können, diskreditiert dies dann unser Projekt.

OpenStreetMap darf man nun nicht nur insgesamt bewertet, sondern es gibt in OSM Fachbereiche unterschiedlicher Qualität. Am Boden gesammelte Adressen, darf man bislang als unbrauchbar erachten, OSM Kartentiles hingegen mit Geländekontouren glänzen weltweit von den Bildschirmen.

Das Land Tirol zeigt nun, wie man mit einem Kartengenerator https://data-tiris.opendata.arcgis.com/ … uten-tirol Fahrradwege und OpenStreetMap per Overlay zusammen bringt.

Im Editor JOSM wird eine ganz ähnliche Technik angewandt. Als Hintergrundlayer, werden automatisiert regional unterschiedlich verfügbare Luftbilder angeboten.

Warum bringen wir diese Technik nicht auf unsere Frontseite openstreetmap.org

Es gibt Duzende OpenSource Veröffentlichungen unter CCBY 4.0, wir könnten diese jeweils als gesamtes als wählbaren Layer zur Einblendung anbieten.  Möglich wäre zum Beispiel ein Adresslayer, der aus dem GWR stammt. Oder einen Layer der Tourismusbetriebe in Österreich, welcher uns von Österreich Tourismus zur Verfügung gestellt wird. Oder wie im konkreten Fall, Fahrradwege von Tirol, die wir dann mit einem Klick in Openstreetmap.org zu den Menschen bringen.

en:

OpenStreetMap is in the unsolvable dilemma of being able to always reproduce information correctly without being part of the information chain itself.

Various departments such as Austrian address AGWR, commercial GISA, street GIP. Representatives, chambers of commerce or tourism associations produce data and there is a willingness to publish them. However, it should be ensured that the integrity of the information – the completeness – remains ensured. This is to ensure the CCBY 4.0 attribution.

After the process of data transfer by cloning to second and third, inevitably creates a break, this procedure fails in OpenStreetMap.

In real terms, OpenStreetMap operates the policy of being critical of imperfect imports. The result of this is that information gathered chaotically in nature accumulates in OpenStreetMap. Since chaotically collected information can only be incomplete and, above all, incomplete, this discredits our project.

OpenStreetMap can not only be rated overall, but there are departments of different quality in OSM. So far, addresses collected on the ground can be considered unusable, whereas OSM Kartentiles with off-road contours shine from the screens worldwide.

The state of Tyrol now shows how to use a map generator https://data-tiris.opendata.arcgis.com/ … uten-tirol to combine bicycle paths and OpenStreetMap via overlay.

A very similar technique is used in the JOSM editor. As a background layer, regionally different aerial images are automatically offered.

Why don’t we bring this technology to our front page openstreetmap.org

There are dozens of open source publications under CCBY 4.0, we could offer them as a whole as a selectable layer for fade-in. For example, an address layer from the GWR would be possible. Or a layer of tourism companies in Austria, which is provided to us by Austria Tourism. Or as in the specific case, bike paths from Tyrol, which we then bring to the people with a click in Openstreetmap.org .

Konkret was ich vorschlage ist eine openstreetmap.org Frontpage, welche man mit Plugins von CCBY 4.0 Veröffentlichungen, modular ergänzen kann. Die Betreuung des jeweiligen Plugin Layer´s, obliegt weiterhin dem jeweiligen Datenbereitsteller, die Integrität der Daten bleibt so garantiert.

Basislager könnten per Default, -mit Schnittstellen an der Landesgrenze- angeboten werden. Stellt ein Land einen Adresslayer zur Verfügung, ersetzt dieser bereits in OpenStreetMap erfasste Adressen, diese bleiben aber erhalten, rücken aber in der Hirarchie weiter nach hinten.

Zentraler Punkt wäre aber die Portal Funktionalität von Openstreetmap.org, dritte würden Plugins bereitstellen, manche von diesen könnten auch kostenpflichtige Angebote sein.

en:

Specifically what I am proposing is an openstreetmap.org front page, which can be modularly supplemented with plugins from CCBY 4.0 publications. The support of the respective plugin layer is still the responsibility of the respective data provider, the integrity of the data remains guaranteed.

Base camps could be offered by default, with interfaces at the state border. If a country provides an address layer, this replaces addresses already entered in OpenStreetMap, but these are retained, but move further back in the hierarchy.

The central point would be the portal functionality of Openstreetmap.org, third parties would provide plugins, some of them could also be paid offers.