Autor: beautifulplaces

„NON Destructive way simplification!!! in Area Bad Peterstal Himmelssteig — Please do not REVERT“

Wir schreiben das Jahr 2020, die ganze Welt blickt gespannt auf neue Features welche bald autonomes fahren nach Level 3 ermöglichen sollen. Das renommierte Computermagazin Heise C´t schreibt hierzu in seiner Ausgabe 14.3.2020 Nr. 7 auf Seite 128:

Alle Kartenhersteller arbeiten gerade daran, ihre Karten präziser zu machen.

Auch OpenStreetMap beschäftigt sich mit dem Thema Kartendetailtreue. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=780639#p780639

Auslöser hierzu eine Diskussion, was als Vandalismus anzusehen ist. Laut Definition von Frederik Ramm, gibt es kein Programm zur Linienvereinfachung.

Wie man anhand von Edits des Users rainer0665 erkennen kann: https://osmcha.org/changesets/62990965 werden systematische Linienvereinfachungen in OpenStreetMap offensichtlich toleriert. Praktisch bedeutet das, freiwilligen Arbeit vieler Stunden wird also ganz offiziell vernichtet, ausradiert.

Ein guter Ansatz wäre, die entsprechende Funktion „Vereinfachen“ aus dem Editor JOSM zu entfernen, und sich besser mehr in Politik um Tile- Server Kapazitäten zu üben. Bei einem Projekt mit inzwischen definitiv globaler Bedeutung wie OpenStreetMap, ist nicht einzusehen wo hier ein realer Engpass existieren soll.

Die Welt ist mit Militärübungen im Milliardenumfang konfrontiert, uns werden Luftbilder welche in ihren Herstellungskosten sicher Millionen an Steuergeldern gekostet haben zur Verfügung gestellt, aber für Tile- Server mangelt es dann ausgerechnet am Geld.

Es geht hier wie da um Politik.

Man kann sich OpenStreetMap wie ein stetig wachsendes Kamel vorstellen. Der Kammelbauer in unserem Fall unsere Geografen, beobachten mit Schrecken, dass dieses Kamel in Umfang und Größe unablässig wächst und wächst. Durch bessere Luftbildauflösungen und neue Techniken, reichert sich das Projekt mit stetig besser werdenden Geländekonturen an, gleichzeitig haben unsere Geografen immer noch das selbe Nadelöhr wie zur Zeit der Konzeption von OpenStreetMap in der Hand. (Beispiel rainer0665 ein veraltetes Garmin Hand GPS Gerät). Ein unlösbares Problem, nein, man müsste nur OpenStreetMap aus seinem aktuellen Offline Gefängnis entlassen. Das ist aber aus nachvollziehbaren Gründen von unseren Geografen nicht gewollt, denn Online ist nicht deren Domäne.

Kartographische Technologie ist einem steten Wandel unterworfen, wie in anderen Branchen wird dieser Wandel aber vermehrt von der IT. Industrie gestaltet. Ein Gegenentwurf hierzu findet sich aktuell im Fossgis Projekt. Im Grund kann man die Demarkationslinie, an der Grenze zwischen Offline und Online orten. Wird diese Grenze einmal überschritten, kommt dies einer disruptiven Veränderung im gesamten Gefüge gleich.

Wenn das Kamel nicht mehr durch das Nadelöhr -Hand GPS Gerät- von rainer0665 passt, dann ist dessen Gerät Elektroschrott, und Offline Technologie dann Geschichte.

Warum das bislang „Offline“ Finanzierungsmodell von OpenStreetMap, durch eine vermehrte Online Kartennutzung in eine unlösbare Schieflage kommt.

Edit- Werkzeuge von OpenStreeetMap erzeugen den Eindruck, dass OpenStreeetMap ein Online Verzeichnis sei. Edits mit dem Editor ID oder JOSM durchgeführt, werden zügig dargestellt, Auswertungen per Overpass- Turbo funktionieren mehr oder weniger Live.

Nun verwundert der Versuch von Nakaner Michael Reichert, Mitarbeiters der Firma Geofabrik, aufgrund der Corona Krise kurzfristig geänderte Öffnungszeiten aus OpenStreetMap fernzuhalten. Seine Begründung lautet, „das Edit und Datenmodell von OpenStreetMap sei hierfür nicht geeignet“. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=780260#p780260

Über diese Einwand stutzig geworden, frage ich mich, was ist hier los. Das Geschäftsmodell der Firma des Finanzchefs von OpenStreetMap, besteht darin, Offline Datenabzüge aufzubereiten, und diese zu vermarkten. Der Gerechtigkeit geschuldet, es gibt auch andere welche vergleichbares anbieten. Live Daten passen natürlich nicht in ein solches Konzept.

Natürlich ist und war eine der Stärken von OpenStreetMap die Offline Funktionalität. Nachdem aber einige Dienste von OpenStreetMap längst auch Online funktionieren, sehe ich hier nun einen Konflikt zweier Lager.

Eine Twitter Meldung am 16. März 2020 bringt nun interessante Fakten zutage: https://twitter.com/josmeditor/status/1239627549572988928

Es mangelt also inzwischen bereits am Geld für leistungsfähige Tile Server. OpenStreetMap wird aktuell finanziell und auch politisch weitgehend durch Offline Firmen wie die Firma Geofabrik bestimmt. Verlagert sich nun die Nutzungsart von OpenStreetMap vermehrt von Offline, Richtung Online Karte, so sinken hierdurch analog auch die Einnahmen der Offline Tilevermarkter. Ein Teufelskreis, dem OpenStreetMap nur entkommt, indem OSM künftig wohl vermehrt in der Online Welt nach Sponsoren für seine Server sucht. Was aber dann auch zugleich bedeuten würde, dass bisheriger offline Player wie Frederik Ramm, Macht und Einfluss verlieren.

Zur Dokumentation, wie sich in der Corona Krise März 2020, die Offline dominierte OSM-Community ein Loch gräbt, in dieses hineinspringt. Sich dort dann gegenseitig auf die Schulter klopfend, lobenden Wortes darüber den Rufenden User gesperrt, und so mundtot gemacht zu haben. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=68908

Ist eine OSM mit CCBY Plugins, möglicherweise die Zukunft

OpenStreetMap steckt im unlösbaren Dilemma, Informationen stets korrekt Wiederzugeben zu sollen, ohne hierbei selbst Teil der Informationskette zu sein.

Diverse Fachbereiche wie Adressen-AGWR, Gewerbe-GISA, Straßen-GIP. Standesvertretungen, Wirtschaftskammer oder Tourismusverbände produzieren Datenbestände, und es gibt die Bereitschaft diese zu veröffentlichen. Es soll aber hierbei gewährleistet sein, dass die Integrität der Information -die Vollständigkeit- gesichert bleibt. Dies soll die Lizenz CCBY 4.0 Namensnennung gewährleisten.

Nachdem der Prozess des Datenweitergabe durch Klonen an zweite und dritte, unweigerlich einen Bruch erzeugt,  scheitert dieses Verfahren in OpenStreetMap.

Real betrachtet betreibt OpenStreetMap die Politik, unvollkommene Importe kritisch zu sehen. Was dann zur Folge hat, dass in der Natur chaotisch gesammelte Informationen sich in OpenStreetMap anreichern. Da chaotisch gesammelte Informationen auch nur unvollkommen und vor allem lückenhaft sein können, diskreditiert dies dann unser Projekt.

OpenStreetMap darf man nun nicht nur insgesamt bewertet, sondern es gibt in OSM Fachbereiche unterschiedlicher Qualität. Am Boden gesammelte Adressen, darf man bislang als unbrauchbar erachten, OSM Kartentiles hingegen mit Geländekontouren glänzen weltweit von den Bildschirmen.

Das Land Tirol zeigt nun, wie man mit einem Kartengenerator https://data-tiris.opendata.arcgis.com/ … uten-tirol Fahrradwege und OpenStreetMap per Overlay zusammen bringt.

Im Editor JOSM wird eine ganz ähnliche Technik angewandt. Als Hintergrundlayer, werden automatisiert regional unterschiedlich verfügbare Luftbilder angeboten.

Warum bringen wir diese Technik nicht auf unsere Frontseite openstreetmap.org

Es gibt Duzende OpenSource Veröffentlichungen unter CCBY 4.0, wir könnten diese jeweils als gesamtes als wählbaren Layer zur Einblendung anbieten.  Möglich wäre zum Beispiel ein Adresslayer, der aus dem GWR stammt. Oder einen Layer der Tourismusbetriebe in Österreich, welcher uns von Österreich Tourismus zur Verfügung gestellt wird. Oder wie im konkreten Fall, Fahrradwege von Tirol, die wir dann mit einem Klick in Openstreetmap.org zu den Menschen bringen.

en:

OpenStreetMap is in the unsolvable dilemma of being able to always reproduce information correctly without being part of the information chain itself.

Various departments such as Austrian address AGWR, commercial GISA, street GIP. Representatives, chambers of commerce or tourism associations produce data and there is a willingness to publish them. However, it should be ensured that the integrity of the information – the completeness – remains ensured. This is to ensure the CCBY 4.0 attribution.

After the process of data transfer by cloning to second and third, inevitably creates a break, this procedure fails in OpenStreetMap.

In real terms, OpenStreetMap operates the policy of being critical of imperfect imports. The result of this is that information gathered chaotically in nature accumulates in OpenStreetMap. Since chaotically collected information can only be incomplete and, above all, incomplete, this discredits our project.

OpenStreetMap can not only be rated overall, but there are departments of different quality in OSM. So far, addresses collected on the ground can be considered unusable, whereas OSM Kartentiles with off-road contours shine from the screens worldwide.

The state of Tyrol now shows how to use a map generator https://data-tiris.opendata.arcgis.com/ … uten-tirol to combine bicycle paths and OpenStreetMap via overlay.

A very similar technique is used in the JOSM editor. As a background layer, regionally different aerial images are automatically offered.

Why don’t we bring this technology to our front page openstreetmap.org

There are dozens of open source publications under CCBY 4.0, we could offer them as a whole as a selectable layer for fade-in. For example, an address layer from the GWR would be possible. Or a layer of tourism companies in Austria, which is provided to us by Austria Tourism. Or as in the specific case, bike paths from Tyrol, which we then bring to the people with a click in Openstreetmap.org .

Konkret was ich vorschlage ist eine openstreetmap.org Frontpage, welche man mit Plugins von CCBY 4.0 Veröffentlichungen, modular ergänzen kann. Die Betreuung des jeweiligen Plugin Layer´s, obliegt weiterhin dem jeweiligen Datenbereitsteller, die Integrität der Daten bleibt so garantiert.

Basislager könnten per Default, -mit Schnittstellen an der Landesgrenze- angeboten werden. Stellt ein Land einen Adresslayer zur Verfügung, ersetzt dieser bereits in OpenStreetMap erfasste Adressen, diese bleiben aber erhalten, rücken aber in der Hirarchie weiter nach hinten.

Zentraler Punkt wäre aber die Portal Funktionalität von Openstreetmap.org, dritte würden Plugins bereitstellen, manche von diesen könnten auch kostenpflichtige Angebote sein.

en:

Specifically what I am proposing is an openstreetmap.org front page, which can be modularly supplemented with plugins from CCBY 4.0 publications. The support of the respective plugin layer is still the responsibility of the respective data provider, the integrity of the data remains guaranteed.

Base camps could be offered by default, with interfaces at the state border. If a country provides an address layer, this replaces addresses already entered in OpenStreetMap, but these are retained, but move further back in the hierarchy.

The central point would be the portal functionality of Openstreetmap.org, third parties would provide plugins, some of them could also be paid offers.

Ein langsamer Tile-Server, Ausdruck gescheiterter Politik in OpenStreetMap

OpenStreetMap betreibt die Politik, freiwillige Geografiedaten sammeln zu lassen, hierzu wird diesen ein Webfrontend mit hierauf optimierter Generalisierung zur Verfügung gestellt.

Für ein Produktivsystem hingegen stellt das Projekt -über diverse Firmen https://download.geofabrik.de (exemplarisch der Firma von Frederik Ramm Finanzchef von OSM) Abzüge (sogenannten Data Extracts) zum Download zur Verfügung.

Aufgrund dieser Vorgangsweise entsteht eine Kluft zwischen den freiwilligen Mitwirkenden, und den Anwendern. In der Wikipedia hingegen, ist Editieren und Lesen in einem Webfrontend wikipedia.org zusammengefasst. Es gibt auch in der Wikipedia Fork- Applikationen, diese waren bislang aber in der öffentlichen Wahrnehmung nicht sonderlich erfolgreich.

OpenStreetMap spricht mit seinem Frontend Openstreetmap.org besonders arme Länder an, welche sonst über keine gewachsene Kultur in klassischer Geografie kennen. Folglich bedienen sich diese dann auch des eigentlich zum zum Editieren gedachten Frontendes, Carto als alleinige Onlinekarte (OpenStreetMap als Google Maps Ersatz). Dieser Umstand wird nun besonders in Asien deutlich.

Die aktuell in OpenStreetMap dominierende politische Kraft -welche sich der klassischen Geografie zugehörig fühlt-, begegnet dem nun -wie in der OSMF Wahl angekündigt- ihrer Meinung nach Missbrauch des Carto- Basisprojekt Servers, indem die Auslieferung von Kacheln nun künstlich eingeschränkt wird. Hierzu gibt es nun im OSM Webforum verwunderte Fragen, aber bislang von den verantwortlichen hierzu keine offizielle Erklärung. https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=68575

In armen Ländern wirkt sich das nun so aus, dass Menschen welche vielleicht gerade Ihr Dorf in OpenStreetMap gemappt haben, sich um ihre Arbeit betrogen fühlen, und sich vermutlich wieder aus dem Projekt zurückziehen. Auch in der Ersten Welt, dürfte der Zusammenhang zwischen Datenauslieferung und Bearbeitung und Verbesserung, den meisten Mitwirkenden ebenso entgehen. Der Effekt hieraus ist folglich, dass wir freiwillige Mitwirkende verlieren. Denn wozu sollen sich diese auf der Webseite Openstreetmap.org auch aufhalten.

Die Politik, an OSM mitwirkende, zur Benützung diverser Nadelöhr Portale, wie jenes des OSM Finanzchefs Frederik Ramm Firma Geofabrik zu drängen, ansonsten Mapper den Zugang zu den eigenen Daten -durch überlagerte Graue Kacheln- zu erschweren, ist nach meinem Empfinden einer Wikipedia der Geografie nicht würdig.

Ich wurde nun darauf hingewiesen, dass eine Diskussion ob sich Carto als Google Maps Ersatz positionieren soll, schön länger geführt wird. Solches bislang aber keine Mehrheit gefunden hat. Ich halte dem entgegen, dass sich das derzeitige nach meiner Wahrnehmung von Geografen bestimmte Establishment in OSM, für Entscheidungen im Webforum einen Turm gebaut hat, der nur sehr wenige Mitwirkende tatsächlich erreicht. Genügt diese Abgrenzung nicht, so zeiht man sich in einen besonderen Elfenbeinturm genannt Talk Mail zurück. Dort ist man dann von jeglicher Verschränkung mit dem Projekt befreit, und in der Lage für das Projekt kritische Entscheidungen in die jeweils beliebig gewünschte Richtung zu lenken.

Was können wir tun, damit der Kachelserver schneller wird.

Was würdest Du von einer Wikipedia halten, in welcher sich Wiki Artikelseiten nur sehr zäh öffnen, ganze Absätze nach ein paar Sekunden wieder vom Bildschirm verschwinden, einer Wikipedia wo das Establishment der Ansicht ist, wer Wikipedia nutzen möchte, der soll sich hierzu einen eigenen Server aufsetzen.

Solches beschreibt ungefähr die aktuelle Situation von OpenSreetmap. Unser Establishment möchte, dass das Kernprojekt schlank bleibt, vergisst hierbei aber, dass OpenStreetMap davon lebt, dass möglichst viele Menschen am Projekt mitwirken.

Wenn wir wie aktuell Erstellung, und Auslieferung, voneinander trennen, so verlieren wir hierdurch auch den direkten Kontakt zu den Anwendern.

Was können wir also tun, damit das Kernprojekt von OpenStreetMap besser wird. Wir können selbst nur weiter an OpenStreetMap mitwirken. Usern welche destruktives einbringen, können wir durch erneutes Überarbeitung und Verbesserung begegnen. Aber das wichtigste, es hilft uns die Zeit.

Jene Kräfte welche meinen, diese könnten OpenStreetMap durch unlautere Methoden rechts überholen, denen ist der Fluss der Zeit der größte Feind. OpenStreetMap wird durch unsere Mitwirkung unaufhaltsam und daher stetig besser. Die Zeit ist also für OpenStreetMap Enthusiasten der beste Freund.

Ein Projekt welches relevant ist, kann man nicht mehr so einfach umgehen.

Wenn dich also ein langsamer Carto Kachelserver ärgert, setz dich hin und arbeite an OpenStreetMap mit. Das ist das beste Methode um OpenStreetMap relevant, und das Kernprojekt besser zu machen.

Projekt Mountainbike Routing in Tirol

Aktuell beschäftigt mich das Thema Mountainbike in OpenStreetMap. Derzeit ist die Situation bei Waldwegen in Tirol folgendermaßen, dass Bikern im Internet auf unvollständige OpenStreetMap Daten basierende, in Realität vielfach illegale Routen empfohlen werden.

Tatsächlich sind in unserem noch jungem Projekt, bislang Wegerechte für Fahrradfahrer noch kaum erfasst, entsprechend fehlerhaft ist daher bei verschiedenen überregional agierenden Routing Portalen, auch das Routing.

Das Land Tirol betreibt mit der tiris.maps, und der davon abgeleiteten touristischen Contwise Maps, ein eigene proprietäre Plattform für Fahrradfahrer. Es gibt auf Tiris eine Liste von für Fahrradfahrer genehmigten Routen. https://www.tirol.gv.at/sport/radfahren/mountainbike/routen/ Lizenz: https://www.data.gv.at/katalog/dataset/land-tirol_mountainbikeroutenintirol

Von der Abteilung Forst gibt es für genehmigte Routen eine spezielle Webseite.

Einige OpenStreetMap User haben vom Land Tirol genehmigte Routen in OpenStreetMap bereits eingetragen, was aber Mountainbiker die mit unserem Kartenmaterial unterwegs sind, wohl nur als Empfehlung interpretieren.

Was also derzeit fehlt, ist vielfach die Erfassung der tatsächlichen Fahrrad Wegerechte in OpenStreetMap.

Update: 19. Februar 2020

Ich habe diese Thematik mit einem Lösungsansatz im OpenStreetMap Forum zur Diskussion gestellt. Leider hat sich hierbei herausgestellt, dass speziell von einem User, dem aber großes Gewicht zugebilligt wird, das einbringen von Amtlich erhobenen Wegerechten abgelehnt wird. Hier meine Reaktion darauf. Zitat:

Ich bemerke dass unser Kollege Negreheb, nur ein sehr geringes Vertrauen in amtliche Daten hat. 

Ich nehme in meinem Bundesland Tirol mehrere behördliche Projekten wahr. z.B. (Orts und Flurnamen https://www.unesco.at/kultur/immateriel … des-tirol/ ) wo eine Landesorganisation aktiv Gemeinden, Vereine, Institutionen wie die Feuerwehr, sowie ortskundige Chronisten und ehrenamtliche anspricht, um Geografiedaten zu erheben. Die so gesammelten Daten stehen auch uns zur Verfügung. Kollege Negreheb verlangt nun dass wir aber von Grund auf bei Null beginnen, gleichzeitig weist der OSM Account von Negreheb praktisch Null eigene Edits auf.

Negreheb wirft nach meinem Empfinden in diversen Diskussionen wo es um Datenimporte geht systematisch eine Dogmatische Nadel in einen Heuhaufen, und fordert die Gemeinschaft der OpenStreetMap Mapper, dazu auf das selbst zu richten, über seine eigenen Aktivitäten halt er sich hingegen bedenkt. Auf seine Seite hat sich auch der Finanzchef von OpenStreetMap Frederik Ramm und dessen Mitarbeiter Michael Reichert (Nakaner unser Forumsmoderator) gestellt. Warum Michel die Ehre hat, unser Forum zu moderieren ist intransparent, und warum Negreheb so breiten räum erhält ebenso. Meine Frage daher, gibt es eine Absprache zwischen dem BEV und der Firma Geofabrik. ?

Danke

NegrehebMemberFrom: AustriaRegistered: 2015-11-10Posts: 292

Das ist korrekt. Du selbst hast meine Aussage mit deinen Adress-Daten Importen ja auch bewiesen, dass diese oft nicht sehr zuverlässig sind. Und ich sage ja nicht, dass diese nicht benutzt werden sollen, sondern, dass diese Kontrolliert in OSM übertragen werden sollen und nicht durch automatische Imports. 

Und es ist neu, dass in OSM nur Leute mit einer Mindestanzahl an Edits etwas sagen dürften. Die Aussage ist unter aller Sau von dir, wie ich finde. Und höchst arrogant noch dazu. Weitere Aussagen spare ich mir dazu, weils sonst vielleicht beleidigend wird. Und auf die neue Verschwörungstheorie musste ja nicht lang gewartet werden *seufz*

Huawei: TomTom soll Google Maps ersetzen

Heise.de berichtet, Huawei: TomTom soll Google Maps ersetzen

Es scheint, irgend etwas am Konzept von OpenStreetMap verhindert, dass wir ernst genommen werden. Nun könnte man sagen, OpenStreeetMap fügt sich nicht den Wünschen kommerzieller. Ich befinde über eigene Erfahrungen, derzeitigen Entscheidungsmechanismen in OpenStreetMap, sind in-transparent, undemokratisch und von Lobbyismus betrieben. Eine privilegierte Minderheit bestimmt aktuell was in OpenStreetMap geht und was nicht geht.

Selbst definierte Regeln, zur Regulierung einer organisierten Mitwirkung, sind daher auch auf bereits aktuell an Entscheidungsprozessen mitwirkende anzuwenden. Von solch einer Offenlegung möchte man aber dann doch nichts wissen, sofern man solch unbequeme Fragen stellt wird man von den Obersten höchst persönlich mit Sperren bedacht.

Wie Frederik Ramm durch geschickten Spin, bezahltes Mappen, und so den Einfluss neuer Akteure in OSM zu verhindern sucht

Frederik Ramm übt sich gerade in seinem Blog im Versuch http://osm.gryph.de/2019/12/the-diversity-dilemma/#more-253 sich selbst zum moralischen Anwalt finanziell unterprivilegierter Mapper in der dritten Welt aufzuschwingen.

Sich ehrenamtlich an OpenStreetMap zu beteiligen, das sei laut Frederik´s Definition, allein Mappern in der ersten Welt erlaubt. Jene in der dritten Welt, haben sich laut Frederik gefälligst um die finanzielle Erhaltung ihrer Angehörigen zu kümmern.

Frederik konstruiert, den finanziell unabhängigen vom Spieltrieb getriebenen Hobby Mapper der ersten Welt, unterschlägt hierbei aber, dass OpenStreetMap tatsächlich durch Pseudonyme welche per Mailing Listen kommunizieren kontrolliert wird. Ich behaupte entgegen der Aussage von Frederik, dass sich OpenStreetMap bislang keinesfalls von Geografen und staatlichen Akteuren emanzipiert hat, dass tatsächlich genau diese OpenStreetMap heute umfassend und vollständig kontrollieren, Frederik sogar deren Sprachrohr ist.

Tatsächlich versuchen aktuell finanzkräftige IT Konzerne, über bezahltes Mappen, sich einen Zutritt zu OpenStreetMap zu bahnen. Ob das gut, oder ob das schlecht ist, kann ich kaum bewerten. Den von Frederik konstruierten Philanthropen Mapper gibt es aber nicht. Frederik ist selbst Unternehmer, und daher ein Vertreter knallharter wirtschaftlicher Interessen. Seine aktuelle Initiative ist daher moralisch bedenklich und durchsichtig.

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Frederik Ramm is currently practicing in his blog trying to make himself http://osm.gryph.de/2019/12/the-diversity-dilemma/#more-253 the moral advocate of financially underprivileged portfolios in the third world.

To participate voluntarily in OpenStreetMap, according to Frederik’s definition, only mappers in the first world are allowed. Those in the third world, according to Frederik, have to take care of the financial preservation of relatives and their own families.

Frederik constructed, the financially independent hobby mapper of the first world, driven by the play instinct, but omits that OpenStreetMap is actually controlled by pseudonyms that communicate via mailing lists. Contrary to Frederik’s statement, I claim that OpenStreetMap has not yet emancipated itself from geographers and state actors, that it is exactly this OpenStreetMap that is comprehensively and completely controlled, Frederik is even their mouthpiece.

basemap und Openstreetmap in der Performance Falle

Mir fällt gerade auf, dass herold.at und andere, inzwischen auf das Angebot eines Basemap Layers verzichten, hingegen vermehrt OSM in der Mapbox Version genutzt wird. Was ist hier los.

An den Lizenzbedingungen kann es nicht liegen, laut basemap.at ist dessen Nutzung bekanntlich frei. Betrachtet man die Kartendarstellung auf Bergfex.at so fällt auf, dass es wohl gelegentlich an der Performance der Basemap mangelt. Kostenlos bedeutet wohl nicht unbedingt auch leistungsfähig. Vermutlich darf man die basemap auch nicht auf einem eigenen leistungsfähigen Server spiegeln, oder in Darstellung ändern.

Anbieter wie Mapbox werben mit https://www.mapbox.com/maps/ Dynamic, real-time map rendering, aber selbst Mapbox liefert nicht aktuellste OSM Kartentiles aus, sondern lässt sich mit der Erzeugung der eigenen angepassten Generalisierung etwas Zeit.

Wer also erfolgreich sein möchte, der muss heute schnell leistungsfähige, und flexibel sein. Das ist wohl derzeit allein den kommerziellen vorbehalten. OSM ist hier in der einzigartigen Situation dass unsere Lizenz abgewandelte Generalisierungen zulässt.

Begegnungszonen in Österreich

Für unsere Begegnungszonen gibt es nun ein einheitliches Tagging. Folgende praktische Vorlagen kann man hierfür nutzen:

highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
oneway=yes
oneway:bicycle=no
highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
oneway=yes
oneway:bicycle=yes

Weiterführende Informationen gibt es hier: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Tag:highway%3Dliving_street

Eine Sammlung von Begegnungszonen findet man auch hier. (Achtung unvollständig). http://www.begegnungszonen.or.at/suche.php