Autor: beautifulplaces

Wie Frederik Ramm durch geschickten Spin, bezahltes Mappen, und so den Einfluss neuer Akteure in OSM zu verhindern sucht

Frederik Ramm übt sich gerade in seinem Blog im Versuch http://osm.gryph.de/2019/12/the-diversity-dilemma/#more-253 sich selbst zum moralischen Anwalt finanziell unterprivilegierter Mapper in der dritten Welt aufzuschwingen.

Sich ehrenamtlich an OpenStreetMap zu beteiligen, das sei laut Frederik´s Definition, allein Mappern in der ersten Welt erlaubt. Jene in der dritten Welt, haben sich laut Frederik gefälligst um die finanzielle Erhaltung ihrer Angehörigen zu kümmern.

Frederik konstruiert, den finanziell unabhängigen vom Spieltrieb getriebenen Hobby Mapper der ersten Welt, unterschlägt hierbei aber, dass OpenStreetMap tatsächlich durch Pseudonyme welche per Mailing Listen kommunizieren kontrolliert wird. Ich behaupte entgegen der Aussage von Frederik, dass sich OpenStreetMap bislang keinesfalls von Geografen und staatlichen Akteuren emanzipiert hat, dass tatsächlich genau diese OpenStreetMap heute umfassend und vollständig kontrollieren, Frederik sogar deren Sprachrohr ist.

Tatsächlich versuchen aktuell finanzkräftige IT Konzerne, über bezahltes Mappen, sich einen Zutritt zu OpenStreetMap zu bahnen. Ob das gut, oder ob das schlecht ist, kann ich kaum bewerten. Den von Frederik konstruierten Philanthropen Mapper gibt es aber nicht. Frederik ist selbst Unternehmer, und daher ein Vertreter knallharter wirtschaftlicher Interessen. Seine aktuelle Initiative ist daher moralisch bedenklich und durchsichtig.

———————

Frederik Ramm is currently practicing in his blog trying to make himself http://osm.gryph.de/2019/12/the-diversity-dilemma/#more-253 the moral advocate of financially underprivileged portfolios in the third world.

To participate voluntarily in OpenStreetMap, according to Frederik’s definition, only mappers in the first world are allowed. Those in the third world, according to Frederik, have to take care of the financial preservation of relatives and their own families.

Frederik constructed, the financially independent hobby mapper of the first world, driven by the play instinct, but omits that OpenStreetMap is actually controlled by pseudonyms that communicate via mailing lists. Contrary to Frederik’s statement, I claim that OpenStreetMap has not yet emancipated itself from geographers and state actors, that it is exactly this OpenStreetMap that is comprehensively and completely controlled, Frederik is even their mouthpiece.

basemap und Openstreetmap in der Performance Falle

Mir fällt gerade auf, dass herold.at und andere, inzwischen auf das Angebot eines Basemap Layers verzichten, hingegen vermehrt OSM in der Mapbox Version genutzt wird. Was ist hier los.

An den Lizenzbedingungen kann es nicht liegen, laut basemap.at ist dessen Nutzung bekanntlich frei. Betrachtet man die Kartendarstellung auf Bergfex.at so fällt auf, dass es wohl gelegentlich an der Performance der Basemap mangelt. Kostenlos bedeutet wohl nicht unbedingt auch leistungsfähig. Vermutlich darf man die basemap auch nicht auf einem eigenen leistungsfähigen Server spiegeln, oder in Darstellung ändern.

Anbieter wie Mapbox werben mit https://www.mapbox.com/maps/ Dynamic, real-time map rendering, aber selbst Mapbox liefert nicht aktuellste OSM Kartentiles aus, sondern lässt sich mit der Erzeugung der eigenen angepassten Generalisierung etwas Zeit.

Wer also erfolgreich sein möchte, der muss heute schnell leistungsfähige, und flexibel sein. Das ist wohl derzeit allein den kommerziellen vorbehalten. OSM ist hier in der einzigartigen Situation dass unsere Lizenz abgewandelte Generalisierungen zulässt.

Begegnungszonen in Österreich

Für unsere Begegnungszonen gibt es nun ein einheitliches Tagging. Folgende praktische Vorlagen kann man hierfür nutzen:

highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
oneway=yes
oneway:bicycle=no
highway=living_street
traffic_sign=AT:§53.9e
vehicle=yes
maxspeed=20
oneway=yes
oneway:bicycle=yes

Weiterführende Informationen gibt es hier: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Tag:highway%3Dliving_street

Eine Sammlung von Begegnungszonen findet man auch hier. (Achtung unvollständig). http://www.begegnungszonen.or.at/suche.php

Neue Roccat Mauskonfiguration für JOSM

Bekanntlich verwende ich zum Mappen Gaming Hardware, solche ermöglicht besseres Mappen, und mir einen effizienteren Einsatz der von mir aufgewendeten eigenen Zeit für OSM.

Meine Arbeitsweise in OSM hat sich letztlich dahingehend verändert, dass ich der OSM Wiki Empfehlung folgend, nun bei Multipolgonen einen geschlossenen Äußeren Ring anstrebe. Hierzu ist es manchmal notwendig, einer Linie mit einer weiteren Linie zu folgen. Das macht man am besten durch mehrmaliges Betätigen der Taste „F“ auf der Tastatur. Aus ergonomischen Gründen hat sich hier aber bei mir die Belegung meiner Roccat Tyon Taste, Nr. 10 (mit der Key Taste „F“) bewährt. Linien zu verfolgen gelingt so mit dem Zeigefinger. Das vordem jeweils mit der linken Hand in die Tastatur greifen und dort die Taste „F“ suchen entfällt.

Kann sich OpenStreetMap aus eigener Kraft emanzipieren

Betrachtet man die aktuell dynamische Entwicklung in der Elektromobilität, so fällt hierbei auf, dass die Erneuerung der individual- Mobilität, nicht etwa aus der klassischen Automobilindustrie stammt, sondern von extern aus der IT- Industrie eingebracht wird.

Genauso verhält es sich mit OpenStreetMap. Die Erneuerung kommt hier auch nicht von klassischen Geografen, sondern ebenfalls aus der IT- Industrie.

Diese meldet nun ihren Anspruch an OpenStreetMap an. Was durchaus in OSM für Aufregung sorgt. Klassische Geografen haben es aber bislang verstanden, noch die Kontrolle und Hoheit über OpenStreetMap innezuhaben.

Ich beteilige mich selbst seit 2012 intensiv an OpenStreetMap, und bin in dieser Zeit in OSM auf seltsame Vorgänge gestoßen. So ist mir aufgefallen dass User systematisch minderwertige Inhalte einbringen, Open Government Inhalte aus fadenscheinigen Gründen, als nicht für OpenStreetMap geeignet und somit deklassifiziert werden.

Die Entscheidungsmacht in OSM wird aktuell einer intransparenten Gruppierung zugeschoben. In Geografen Kongressen, werden Pseudo OSM Infostände betrieben, so die Fiktion einer Kooperation geschaffen.

Die Zeit verstreicht, auch wenn es gelingt auf lokaler Ebene den Funken von OpenStreetMap zu unterdrücken, so entwickelt sich OSM global gesehen dennoch in Qualität und Quantität unaufhaltsam weiter. Durch die nur global agierende IT- Industrie, welche OpenStreetMap Daten in ihre Produkte einfließen lässt, entsteht ein stetig größer werdender äußerer Druck auf lokal agierende Geografen, deren Insel basemaps stehen zusehends einsam in der Brandung.

Leuchttürme lokalen Geografen, finden sich in einer CAD generierten Reißbrett Qualität einiger Stadtpläne. Bei näherer Betrachtung gelangen solch einsame Leuchttürme aber nicht zu den Menschen, das stürmische IKT Meer, wird durch Apps, und weltweite Lösungen bestimmt.

Ich lade Geografen dazu ein, aktiv an OpenStreetMap mitzuwirken, und aus dem entstehenden freien Datenpool, eine geprüfte verbindliche, bessere basemap zu ziehen.

Der Erfolg von Linux, mit seinen abgeleiteten Innovationen sei uns hierbei das Vorbild.

OSMF Vorstand Wahl 2019

Ein paar Gedanken zur OSMF Wahl.

Die Positionen der zur Wahl stehenden Kandidaten zur OSMF board Wahl kann man hier nachlesen. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Foundation/AGM19/Election_to_Board

Interessant finde ich 2019 den Konflikt zwischen angeblichen Hütern eines OpenSource Projektes, und andererseits erfolgreichen großen IT Konzernen, welche nun versuchen das in OSM steckende Potential auszuschöpfen.

Beide Positionen zeigen nun, dass das Objekt -um welches hier gekämpft wird-, relevant geworden ist. Beide Positionen haben ihre Berechtigung, wirklich ehrlich ist aber wohl keiner der beiden Seiten.

Mich stört, dass sich einige zum vorgeblichen Anwalt von OpenSource erklären, tatsächlich aber Vertreter mächtiger alter Strukturen sind. In Wahrheit hängt OpenStreetMap heute am Gängelband von Berufsgeografen und staatlicher Vermessungsämtern, Akteuren welchen der Erfolg von OpenStreetMap längst sehr unangenehm geworden ist. Daher versuchen diese aktuell neue Funktionen wie zum Beispiel Adressen in OpenStreetMap, oder Flächenmerkmale von Straßen, mit aller Macht zu unterdrücken. Der Konflikt um den Editor ID ist dessen aktuelle Ausprägung.

Man kann diesen Kampf, mit dem bereits entschiedenen Zwist zwischen der ITU und dem ICANN über die Kontrolle der weltweite Kommunikation vergleichen. Ich sehe im Engagement amerikanischer IT Giganten daher im Geiste des überragenden Erfolges des Internets, daher eher als Befreiung von OpenStreetMap, aus einer längst beschränkender Einflussnahme durch Berufsgeografen und versteinerter staatlicher Vermessungsämter.

Wozu benötigen wir eine OpenSourceKarte

Wir Menschen haben uns wohl seit Anbeginn damit beschäftigt, wie wir unsere Bedürfnisse des täglichen Lebens befriedigen. Wie Leistungen welche wir konsumieren, und Leistungen die wir selbst für andere erbringen zusammenfinden. Geografisches Wissen ist hier grundsätzlich von Vorteil. Zum geografisches Wissen gehört auch räumliches Wissen in unseren Häusern.

Behördliches geografisches Wissen, und Ziviles geografisches Wissen:

Behörden verwalteten unseren Personenstatus ZMR, unsere Besitztümer GWR, DKM. Weniger bekannt ist bereits der von Behörden ebenfalls verwaltete Straßengraph GIP

Ziviles: Es gab eine Zeit, da war geografisches Wissen mehr oder weniger allein in der Hand von Behörden. Aus dieser Zeit leiten diese ihren Alleinverwaltungsanspruch ab (basemap). Tatsächlich haben Behörden im Zivilen geografischen Sektor nichts verloren. So geht Behörden zum Beispiel ein Gartenzaun nichts an. Im Wettstreit von Angebot und Nachfrage, sind jene im Vorteil, welche über besseres geografisches Wissen über Konsumenten als andere verfügen. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass die Bevölkerung mit Navigation und Karte, nicht etwa irgendwelche Behördensysteme meint. Sondern dieser Begriff heute Zivil besetzt ist: Google, Garmin, TomTom, Falk, Kompass Karten.
Wir leben heute in einer Zeit der Technologie, wo Private Konzerne immer weiter in unsere persönlichen Lebensbereiche eindringen, dort geografisches Wissen sammeln und vermarkten.

Als Beispiel sei genannt, dass Google eine geografische Geo Datenbank betreibt, Bluetooth Beacon, Ultra Wideband uns zentimetergenau auch im Haus vermessen.

Es prallen also in Geografie, zwei Welten aufeinander welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Behörden haben hierbei den Wettstreit um Privat längst verloren, Private rollen heute mehr oder weniger ungehindert ihr Geschäftsmodell aus.

Das Pflänzchen OpenSource, gedeiht bekanntlich in einem Umfeld verhärteter Monopole besonders. In Geografie ist OpenStreetMap eine Ausprägung davon, wie durch Machtmonopole den Menschen bereits entzogene Technologien, wieder zu den Menschen zurückkehrt, und diesem anschließend dient.

Wer ist Freund und wer ist Feind. Privat wie maps dient dem Kommerz, Behörden basemap und GIP der gesellschaftlichen Kontrolle. Exclusiv dem Menschen dient allein -da es Monopole aufbricht-, OpenSource.

Der Österreichische Mapping Style

Durch einen privaten Erwerb eines Navis im Jahr 2009, auf das Thema Karten aufmerksam geworden, arbeite ich nun seit 2011 aktiv an OpenStreetMap mit. Seither hat sich meine Arbeitsweise, wie auch den uns zur Verfügung stehenden Mappingrundlagen vieles geändert. Uns Österreichern stehen heute hervorragende Luftbilder zur Verfügung, das macht Lust auf weitere Detailverfeinerungen.

Bei meinen aktuellen Arbeiten, stoße ich in OpenStreetMap unvermeidbar auf meine eigene Arbeiten aus früheren Tagen. Daher reflektiere ich hier meine eigene Entwicklung. Andere zu kritisieren ist nicht meine Intention. In der eigenen aktuellen Arbeitsweise stellt sich eine gewisse Systematik ein. Ich möchte daher im vorliegenden Blogbeitrag näher auf meine im laufe der Zeit sich geänderte Arbeitsweise eingehen, und erklären warum ich mich aus dem Blumenstrauss der im OSM- Wiki dargebotenen Varianten, heute für die eine oder andere Arbeitsweise entschieden habe.

Die von mir aktuell empfohlene Arbeitsweise:

Mappe das was Du tatsächlich siehst. Wenn ein Wald durch eine Straße unterbrochen ist, so endet der Wald am Straßenrand und nicht etwa in der Straßenmitte. In Österreich stehen uns a. hochauflösende Luftbilder zur Verfügung. b. dort wo die Sicht auf eine Straße durch Blätter oder Nadelholz verdeckt ist, verwende dort statt dem Luftbild, den Layer „basemap.at Gelände“, oder das „Tiris: (DGM) Geländemodell“ .

Mappe nicht die Dach Aussenkante laut Luftbild, sondern den Gebäudegrundriss.

Landuse Residential wird durch Straßen und Wege unterbrochen. Mappe das Residential- Polygon daher auf den Straßenrand und nicht etwa über eine Straße hinweg, oder gar auf die Straßenlinie selbst. Verbinde kein Flächenpolygon mit einer Straße. Nutze keinen Straßenknoten als Kreuzungspunkte von Wiesen, Wäldern, oder anderen Flächenmerkmalen. Das enden- lassen von Flächenmerkmalen am Straßenrand, macht Flächen später für OSM- Gelegenheitsmapper transparenter, erkennbarer. Ändert sich z.B durch Baumaßnahmen die Natur, so kann man hierdurch am Strassenrand das dazugehörige Flächenpolyon wesentlich einfacher aufgreifen, und nach bearbeiten. Bei überlagerten Polygonringen ist das wesentlich schwieriger. Straßenränder, wo das jeweilige Flächenpolygon offen liegt, sind daher ein sehr nützlicher und intuitiv zu handhabbarer Startpunkt, Ein für Laien begreifbarer Anknüpfungspunkt für spätere Kartenkorrekturen.

Das Grundprinzip lautet, wir bereiten in Österreich das Mappen von Straßenflächen vor, das machen wir indem wir jegliche Verkehrsfläche von anderen Flächenmerkmalen -vorsorglich- freihalten. Bei einem Gewerbebetrieb -zum Beispiel einer Autowerkstatt- gibt es am Firmengelände Abstellflächen für Reparataurautos, solche Flächen Mappen wir als landuse=commercial, Flächen auf denen sich hingegen Kunden bewegen, sparen wir von jeglichen Flächenmerkmalen aus. Das selbige gilt für Bauernhöfe. Wo auf einem Hof Lagerflächen sind, mappen wir solche als landuse=farmyard. Flächen hingegen wo der Bauer mit seinem Traktor manipuliert, betrachten wir als freizuhaltende Verkehrsfläche.

Openstreetmap ist ein Projekt wo die meisten Mitwirkenden lediglich nur kurzeitig mitwirken. Die Motivation und Triebfeder sind hierbei lokale Korrekturen Kurzzeit Mitwirkenden kommt man am besten mit möglichst klein strukturierten Kartendetails entgegen. Der Wohnblock in der Stadt als eigener Mikrokosmos. Geht hierbei etwas daneben, ist maximal der Wohnblock zerstört. Daher, klein und fein, möglichst detailliert, ist gut für unser Projekt.

Wende Multipolygone nur äußerst sparsam an. Dort wo sich solche explizit nicht vermeiden lassen, zeichne das Multipolygon „outer“, als einen durchgehenden geschlossenen äußeren Ring. Eine Linie sollte daher möglichst niemals Träger von mehreren Teil- Multipolygonensegmenten von Flächen sein. Nützlich zum Erkennen und Auflösen solcher Probleme, ist das JOSM Plugin reltoolbox.

Luftbilder werden in Österreich typischerweise etwa alle drei Jahre aktualisiert. Hausnummern bedingen daher praktischerweise nicht zwingend bereits einen vorhandenen Gebäudeumriss, sondern können sobald eine Gemeinde oder eine Stadt eine Adresse rechtlich gültig vergeben hat, der OSM Wiki Empfehlungen folgend, auch als alleinstehende Knoten erfasst werden. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Adressen Es ist hierbei unerheblich ob die Adresse als Node am Grundstück Zutrittpunkt, oder der OSM Wiki Empfehlung folgend, der Polygonfläche z.B. einem landuse=construction hinzugefügt wird. Wir unterstützen die Bemühung des OpenStreetMap Gründers Steve Coast, OpenStreetMap auch in Adressen relevant zu machen, daher ist jede Adresse im BEV Open-Source Adresssatz der Allgemeinheit nützlich, und somit auch für OpenStreetMap relevant.

Schön. dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen Betrachtungsweisen zu folgen. Wichtig, ich sehe meine Definition lediglich als Anregung, OpenStreetMap ist Bunt.

Fortsetzung folgt

Wiederholte Respektlosigkeit von basemap Anwender, bei der parallelen Einbindung von Open Source Daten.

Mail an info@verkehrsauskunft.at

Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich bin langjähriger ehrenamtlicher Mitwirkender beim OpenStreetMap Projekt.
Ich wende viele Stunden gemeinnützig dazu auf, den Menschen frei zugängliche geografische Informationen zur Verfügung zu stellen.
Ihre Organisation nutzt als Kartenbasis in Österreich, basemap Daten. Grenzüberschreitend werden von Ihnen auch OpenStreetMap Daten genutzt.
Aus Respekt vor der Arbeit der vielen Freiwilligen, bitte ich sie, daher auch die dazu notwendige korrekte Attribuierung mit c OpenStreetMap anzuführen.

Mit freundlichen Grüßen Johann Haag
OpenStreetMap: beautifulplaces

Ref: https://www.asfinag.at

Schaut man sich die Webseite von Verkehrsauskunft.at genauer an, so findet man auf dieser sehr viele Referenzen angegeben, einen Hinweis auf OpenStreetMap als Partner sucht man aber dort bislang vergebens. Auf der Basiskarte der Verkehrsauskunft ist OpenStreetMap in c angeführt. In der Asfinag Version wird der Lizenzhinweis durch die dort gewählte Formatierung aber wieder verdeckt. Ich finde, verkehrsauskunft.at schmückt sich zwar mit OpenStreetMap Daten, Respekt vor der Arbeit vieler freiwilligen kann ich bei dieser Firma aber beim besten Willen keinen erkennen.