Wird das grosszügige Lizenzmodell von OpenStreetMap von stakeholdern missbraucht.

OpenStreetMap ist ein grosszügiges Projekt. Weiterführende Projekte welche auf OpenStreetMap Daten aufbauen, müssen lediglich durch Attribuierung auf OpenStreetMap hinweisen, hierbei gewonnene Daten müssen aber nicht OpenStreetMap in freier Lizenz zur Verfügung gestellt werden.

Dieses grosszügige Lizenzmodell ist sicher gut gedacht, wenn jedoch zugleich das Kernprojekt von OpenStreetMap künstlich eingeschränkt wird, fragmentiert das mögliche Synergien für OpenStreetMap in viel kleine Abspaltungen.

Hierzu passt folgende Twitter Beitrag: https://twitter.com/liotier/status/1413442634471800835

Fesseln OpenStreetMap bleibe für klassische Offline Navigation schlank, lässt OpenStreetMap immer mehr am technologischen Offline Abstellgleis verstauben.

In der Welt der Navigation, erwirbt man mit dem Gerät eine darauf installierten Karte.
Nach einer gewissen Zeit ist ein Kartenupdate erforderlich.

In der Welt geduckter Karten, erwirbt man lediglich einen Kartenausschnitt. Nach einer gewissen Zeit ist für Aktualität ein Neukauf der Karte im wörtlichen Sinn erforderlich.

OpenStreetMap ist ein Kind des Internets, unterstützt Shape Auszüge oder einen im Browser gewählten Bereich genannt Maps. Letzteres ist eine in der Geografie eher ungewohnte Anwendungsart.

Offline Shape wird über die immer besser werdende Netzversorgung zusehends durch Online Maps ersetzt. Durch die vermehrte Nutzung von Karten am Smartphone, verschwimmt die Grenze zwischen Offline Anwendung und Online Nutzung immer mehr.

Eine ähnliche Entwicklung hat ebenso das E-Mail System genommen. Früher musste man sich zum Abrufen neuer Nachrichten, jeweils per Modem in das Netz einwählen. BlackBarry hat das Laden von Mail per Datenhäppchen perfektioniert. Heute verzichten immer mehr Anwender auf einen fest installierten Mail Clinet, und lesen Ihre Nachrichten nun online im Browserfenster. BlackBarry ist bereits Geschichte.

Karte und Navigation befinden sich also heute im Übergang zu einer in Nutzung überwiegenden Online Applikation. Hierzu nötige Technologien befinden sich bei klassischen Navigationsanbietern gerade in Entwicklung, wobei man neidlos anerkennen muss, dass Google Earth und Google Maps ihren Markteinstieg als reine Online Anwendung bewältigt haben, und Google erst später diesen Anwendungen aufgrund der rasanten Entwicklung bei den Smartphone Speichergrößen sowie Rechenleistung, auch noch Offline Funktionalität hinzugefügt hat. Klassische Navigation kommt so in ihrem bisherigen Home Claim Offline gehörig unter Druck.

Protagonists who define themselves as OpenStreetMap Community have a credibility problem

OpenStreetMap has been one of my hobbies since 2011. Since my own beginnings as a volunteer mapper, I have naturally tried to get in touch with the so-called OSM community, which has always led to the embarrassing experience that this group of people only regards OpenStreetMap as an open source flagship. You actually work on your own state tax money-financed card projects yourself.

Data from such projects in the form of state-specific geographic portals such as SAGIS or TIRIS (each state’s own portals) flow into the common pool, called Basemap Ref: www .basemap.at OpenStreetMap has considered the role of docking with official map content at the Austrian border

Example: radrouting.tirol here you can see the OpenStreetMap covered role at Austria’s borders. OpenStreetMap should therefore not take place in Austria itself, but rather serve for the official Basemap administrative map at Austria’s national borders as a low-quality map continuation.

Over time, OpenStreetMap has become steadily better, which has now put the system of premium official administration maps under increasing pressure. Due to the nature of the system, building outlines for the official basemap are only calculated every three years by aerial surveying, while OpenStreetMap can always follow structural changes promptly.

In order to disguise this, OpenStreetMap is now artificially fettered. By means of a strange requirement in OpenStreetMap to only work abstractly, the free map project OpenStretMap should be tamed. If an OpenStreetMap contributor does not comply with this requirement, he will be bluntly threatened with the exclusion of the project. Ref: https://www.openstreetmap.org/changeset/104910470

Not enough with state-affiliated mappers appearing as anonymous contributors in OpenStreetMap, have now also started to deliberately and deliberately worsen OpenStreetMap, and thereby make their own state project appear in a better light. Ref: https://osmcha.org

Sich selbst als OpenStreetMap Community definierende Protagonisten, haben ein Glaubwürdigkeitsproblem

OpenStreetMap gehört seit 2011 zu meinen Hobbys. Seit meinen eigenen Anfängen als ehrenamtlicher Mapper, habe ich naturgemäß versucht mit der sogenannten OSM Community in Kontakt zu treten, was jeweils zur peinlichen Erfahrungen geführt hat, dass diese Personengruppe OpenStreetMap jeweils nur als OpenSource Aushängeschild betrachtet. Man tatsächlich selbst aber an eigenen staatlichen Steuergeld finanzierten Kartenprojekten arbeitet.

Daten solcher Projekte in Form von Landes spezifischen Geo Portalen wie SAGIS oder TIRIS (also je Bundesland eigenen Portale) münden hierbei im gemeinsamen Sammelbecken, genannt Basemap Ref: www.basemap.at OpenStreetMap hat hierbei die Rolle angedacht, an der Landesgrenze von Österreich an amtlichen Karteninhalten anzudocken

Beispiel: radrouting.tirol hier sieht man die OpenStreetMap abgedachte Rolle an Österreichs Grenzen gut. OpenStreetMap soll also in Österreich selbst gar nicht stattfinden, sondern für die amtliche Verwaltungskarte Basemap, an Österreichs Landesgrenzen als Kartenfortsetzung geringer Qualität herhalten.

Mit der Zeit ist nun OpenStreetMap stetes besser geworden, was nun das System der Premium amtlichen Verwaltungskarten zusehends in Bedrängung brachte. Systembedingt werden Gebäudeumrisse für die amtliche Basemap nur alle drei Jahre per Luftbild Vermessung errechnet, OpenStreetMap kann hingegen baulichen Veränderungen stets zeitnah folgen.

Um dies zu verschleiern, legt man nun OpenStreetMap, künstlich Fesseln an. Mittels seltsamer Vorgabe in OpenStreetMap lediglich abstrakt zu arbeiten, soll das freie Kartenprojekt OpenStretMap gebändigt werden. Kommt ein OpenStreetMap Mitwirkender dieser Vorgabe nicht nach, so wird diesem ganz unverblümt der Projektausschluss angedroht. Ref: https://www.openstreetmap.org/changeset/104910470

Nicht genug damit, staatsnahe als anonyme Mitwirkende in OpenStreetMap auftretende Mapper, haben nun auch noch damit begonnen OpenStreetMap absichtlich und vorsätzlich zu verschlechtern, und hierdurch das eigene staatliche Projekt im besseren Licht erscheinen zu lassen. Ref: https://osmcha.org/

Das Ende meiner achtjährigen OpenStreetMap Mitwirkung, im Zeichnen von Gebäudeumrissen.

Ziel des OpenStretMap Account beautifulplaces war es, eine freie und informative Karte von Österreich zu erstellen. Aufgrund politischer Umstände in OpenStreetMap, im speziellen durch eine nun bereits wiederholte Einflussnahme einer in OpenStreeetMap äußerst einflussreichen kommerziellen Deutschen Firma,  ist das aber nicht möglich. Ich sehe mich nun sogar dazu gezwungen, meine Mitwirkung im Zeichnen von Gebäudeumrissen in OpenStreetMap weitgehend zu beenden.

Normalerweise orientiert man sich für eine Mitwirkung an OpenStreetMap, an den im OSM-Wiki festgelegten Regeln. Österreichs Geografen sehen nun aber bei meinen Edits in OpenStreetMap die Gefahr, dass diese leicht mit vermessenen Gebäudekontouren verwechselt werden könnten. Bei von Geografen in OSM eingezeichneten Gebäudekontouren erkennt man gut, dass diese absichtlich grob gezeichnet werden, hierdurch soll offensichtlich eine gut sichtbare Abgrenzung zu amtlichen Karten -im speziellen zum basemap.at Projekt- erfolgen.

Ich habe nun festgestellt, dass in der basemap viele vermessene Gebäudeumrisse enthalten sind, vielfach stammen aber Gebäudekontouren in der amtlichen basemap aus einem automatisierten Prozess auch KI genannt. Daraus ensteht nun eine komplizierte Situation. Ich muss mich hierbei fragen, ob so viel manuelle Arbeit, welche dann ganz offensichtlich nicht geschätz wird, weiter Sinn macht. Auch OpenStreetMap kann sich schließlich maschinell erzeugter Gebäudekontouren bedinen.

Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass Edits unter dem Account beautifulplaces hiermit enden.

OpenStreetMap muss für sich herausfinden wie man künftig weiter mit Gebäudeumrissen vorgehen möchte.
Ich fände gezielte OGD Importe von vermessenen Gebäudeumrissen für OpenStreetMap gut. Den Rest an Erfassung von Gebäudeumrissen und Datenpflege könnte auch OSM künftig Maschinen überlassen. Mapper hätten so künftig für relevanteres Zeit. Im besonderen lokales geografisches Wissen zu erfassen.

Kommunen als Partner von OpenStreetMap

Wer sich mit geografischen Gegebenheiten beschäftigt, der ist einerseits mit von der Natur geformten Landschaften konfrontiert, andererseits formt der Mensch die Landschaft. Es war ein großes Abenteuer der Geografen, die Natur zu vermessen, und so begreifbar und plantar zu machen.

Unzweifelhaft, war das eine gesellschaftliche Leistung. Es hat auch eine weile gedauert Siedlungsräume zu vermessen. Gestalter dieser Räume sind aber heute nicht Geografen sondern Städte und Gemeinden.

Aus Pionieren, sind so Geografen zu Verwaltern geworden. Sicher ändert sich auch die Natur, von der Natur kann man aber keine Gebühren verlangen.

Das Verwalten von bereits kommunal genehmigten Daten ist heute die Haupt Einnahmequelle der Geografie.

Für OpenStreetMap bedeutet das, der bessere und direktere Partner für uns sind Kommunen.

Weg abgerutscht was tun?

Ich habe kürzlich bei einem von mir eingezeichneten Steig einen Kontrollgang gemacht, und festgestellt dass ein Teilstück durch eine Hangsetzung abgerutscht ist, der nackte Fels ist auf eine Länge von 6 Metern nun sichtbar.
Wagemutige werden diese Passage weiter passieren können, trotzdem ist mir das Risiko diesen Streckenabschnitt eingezeichnet zu belassen zu hoch.
Dieser Pfad wird gerne von Ortskundigen als Abkürzung zum Goinger Schleierwasserfall genutzt, oftmals werden am Ende des Forstweges Fahrräder abgestellt, und man sieht dass zu Fuß weitergegangen wird.
Der Pfad ist nach wie vor gut ausgetreten, und daher gut sichtbar.

Gehe ich ein Risiko ein, wenn ich unvorsichtige Wanderer auf eine gefährliche Route lenke?

Die beiden aktuellen Enden:
https://www.openstreetmap.org/node/3562261334
https://www.openstreetmap.org/node/7546070082

Wie man anhand dieser Aufnahme erkennen kann, ist der Pfad gut sichtbar.

JOSM Plugin: AustriaAdressHelper

Zur Neuauflage des JOSM Plugins Österreich Adresshelfer folgende Hinweise.

In Österreich werden Adressen von den Gemeinden als Punktinformationen verortet. Unter Zuhilfenahme des JOSM Plugin austriaadresshelper, versucht Österreichs OpenStreetMap Community, diese Adress Punkt Information, in eine Flächen Information umzuwandeln, also Adressen einem Gebäude Polygon zuzuordnen.

Die als Open Source Information vorliegende Adress Koordinate, wird hierbei dem Mapper vorenthalten. Hilfreich ist daher folgender transparenter Layer Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=61922 tms:https://maps{switch:1,2,3,4}.wien.gv.at/basemap/bmapoverlay/normal/google3857/{zoom}/{y}/{x}.png


Der Mapper soll offenkundig durch Vorort Erhebung eruieren, wo es Adressen geben könnte. Durch Versuch und Irrtum wird einem gezeichnetem Gebäudeumriss, durch Betätigen der Tastenkombination Alt+Shift+A die nächst gelegene Adresse zugeordnet. Da durch diese Arbeitsweise Fehlzuordnungen möglich sind, kann man den tatsächlichen Nutzen des Adresshelpers hinterfragen. Erschwerend kommt hinzu, dass die dem Adresshelfer zugrundeliegende Datenbank, bisher nur mit jeweils großer Verzögerung aktualisiert worden ist (Ref: Gemeinde Dölsach, neue Hausnummern [url]https://www.doelsach.at/live/aktuelles-news/aktuelle-beitraege/item/167-neue-strassennamen-in-doelsach[/url] . Adresshelper Datenstand am 29. Oktober 2020: at_bev:addr_date=2020-04-01).

Dem Adresshelper liegt ein angeblicher Konsens der Österreichischen Community zugrunde, dass Adressen nur an tatsächlich vorhandenen Gebäuden relevant wären. Hierzu wird die on the ground Regel von OpenStreetMap bemüht. When in doubt, also consider the "on the ground rule": map the world as it can be observed by someone physically there. Hierbei wird der Prefix, im Zweifel ignoriert.

Bei Hausnummern handelt es sich in Österreich um eine amtliche Live Information. Hierzu ist das Bauamt und das Meldeamt von Städten und Gemeinden, Digital verschränkt. Wem eine Adresse frisch zugeteilt wurde, der kann diese unmittelbar als Meldeadresse nutzen. Die Datenweitergabe als OpenSource Information wird hingegen vom Gemeinde und Städtebund, und dem Vermarkter BEV künstlich um Monate verzögert.

Meine persönliche Erfahrung zu Hausnummern ist, wird man für OpenStreetMap direkt bei Kommunen vorstellig, so erhält man jeweils äusserst freundliche Sofortunterstützung. Daher empfehle ich lokal interessierten Mappern, -öfters mitwirkende von Blaulichtorganisationen- sich für Hausnummern einen direkten Kontakt zur jeweiligen Stadt und Gemeinde aufzubauen, und ihre Kommune zu bitten, in den Verteiler für neue Adressen aufgenommen zu werden.

Installation:
JAVA https://www.java.com/de/download/
JOSM https://josm.openstreetmap.de/

JOSM Einstellungen öffnen, Plugins, nach austriaaddresshelper suchen und wählen.

Nach einem Programm Neustart, findet sich im Plugin Verwaltungsfenster, rechts ein neuer Reiter: Austria Address Helper

Beginner sollten die Schaltfläche Check existing adresses anwählen.
Es empfiehlt sich, bei der Arbeit mit dem Adresshelfer, jeweils vorher ein möglichst großes Kartensegment in JOSM zu laden.

Arbeitsweise des Adresshelfers:

Ref: https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper/

Fazit:

Der vorliegende Adresshelfer ist leider ein trojanisches Pferd, welches an genau relevanter Stelle der Aktualität, einen Trennstrich zwischen Kommerz und OpenSource zieht.

Beispiel Auguntumgemeinde Dölsach in Osttirol.
Dölsach hat am ersten Mai 2020, neue Adressen eingeführt. Wie man anhand des transparenten JOSM Adresslayers „Basemap WMF“ erkennen kann, sind diese bereits veröffentlicht, der Adressehelfer bildet diese Neuerung aber aktuell nicht ab. Aufgrund einer unklaren Struktur in der Datenbankaktualisierung, liegt dessen Aktualität jeweils um viele Monate in der Vergangenheit. Daher scheitert der vorliegende „Adresshelfer“ aktuell auch in dieser Gemeinde.

Bequeme Tools, lassen uns vergessen, dass wir in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden wesentlich mehr könnten. Warum gibt es keine Initiative die Leistungsfähigkeit von OpenStreetMap den Städten und Gemeinden direkt nahe zu bringen. Längst sollte uns jede Gemeinde, von sich aus auf Ihren Verteiler setzen.

Ergänzung: am 1. November 2020 wurde ich aufgrund dieser detaillierten Beschreibung, und wohl auch aufgrund meiner Anmerkungen zu diesem Plugin, von einem Mitarbeiter der Deutschen Firma Geofabrik (Pseudonym: Nakaner) für 8 Monate! vom Webforum von OpenStreetMap ausgeschlossen.

Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=807041#p807041

Warum werden Straßenflächen OpenStreetMap vorenthalten.

Es gibt gewisse Unterscheidungsmerkmale zu von Geografen, für Städte und Gemeinden erstellte kommerzielle Karten, Straßenflächen gehören unter anderem zu diesen.

https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=797222#p797222

[quote=Rogehm]Definitiv wird in der Grundkarte kein area:highway gerendert! Das sollte doch jetzt klar sein.[/quote]
Das Rufzeichen von Roghem soll uns wohl verdeutlichen, Gebt endlich auf.

Es wurde eine unsichtbare Grenze definiert, welche OpenStreetMap heute nicht mehr überschreiten darf. Am besten bildet sich diese am Stadtplan von Meran wieder. Meran die Stadt der Bäume, in OpenStreetMap haben es neben fehlenden Straßenflächen gerademal drei Bäume in OSM geschafft.

OpenStreetMap dient in Meran für den Stadtplan als primitives Grundgerüst, [url]https://maps.civis.bz.it/#/?context=GVCC_MERAN_URBANISTIK&territory=MUNICIPALITY:21051&instId=1000001495&login=false&lang=de[/url] erweiterte Elemente wie Straßenflächen und Bäume, sind dort dem Stadtplan Layer vorbehalten.

Die Beschreibung der Problemstellung welche Steve Coast mit OpenStreetMap lösen wollte, [url]https://youtu.be/OmJDo4NjWyQ?t=115[/url] diese ist heute auf wundersame Weise aus dem Wikipedia Artikel zu OpenStreetMap [url]https://de.wikipedia.org/wiki/OpenStreetMap#Geschichte[/url] verschwunden.

Einer Vision der Fesseln angelegt werden, eine solche Vision stirbt.

Warnung vor dem verlassen des aktuell Amtlichen Schutzschirmes

Christoph Hormann beschwört http://blog.imagico.de/conservatism-progressive-and-regressive-change-framing-in-openstreetmap-politics/ die Gefahr herauf dass kommerzielle Anwender von Kartendaten, sich von althergebrachten Amtlichen Geografen abwenden könnten, und künftig stattdessen direkt mit OpenStreetMap zusammenarbeiten. Christoph stellt in den Raum, dass OpenStreetMap dem seiner Meinung nach nicht gewachsen sei, und hierdurch OSM seine Prinzipien vergessen könnte. Laut Christoph steht OpenstreetMap aktuell unter einem amtliche Schutzschirm, welcher allein, OpenStreetMap Unabhängigkeit garantiert.

Ich versuche das zu übersetzten, bisher wurden Kantinengäste von einer staatlich regulierten Küche mit Essen versorgt. Biogemüse welches die staatliche Genossenschaft nicht produzierte, wurde hierbei von Kleinbauern zugeliefert. Nachdem die staatliche Küche, Unwillens war, von ihrem traditionellen Speiseplan abzurücken, haben sich vor dem Lokal vermehrt privatwirtschaftliche Küchen etabliert. Diese beziehen ihre Zutaten ebenfalls von den Biobauern.

Von diesen Marktkräften getrieben, ging der Umsatz der Großküche zuletzt stetig zurück. Worauf nun der staatliche Küchenchef den austriaadresshelper fallen gelassen hat, und Mitarbeiter der Großküche das gemeinsame Forum mit den Biobauern boykottieren. Und nicht genehme Forumsbeiträge mit Null Kommentaren bestrafen.

Üblicherweise sind Kleinbauern und Gäste nicht sonderlich daran interessiert wie ein Flammkuchen zubereitet wird. Die einen liefern hierfür Zutaten, die anderen haben Hunger. Das wird von den Mitarbeitern der Grossküche mit Genugtuung quittiert, alleiniger Hüter der Flammkuchenzubereitung und der Foren hierzu zu sein. Übersehen hierbei aber, dass das Rezept zu Flammkuchen, längst allgemein zugänglich im Wiki Kochbuch steht. Das vermeintliche Geheimnis von den Privaten Küchen längst gelüftet, und allgemeines Kulturgut geworden ist.

Christoph gibt vor, für uns Biobauern zu sprechen, er unterstellt den privaten Gastronomen, dass diese die Bioproduktion, durch industrielle Prozesse und Kunstdünger zu verwässern versuchten. Was er nicht sagt, dass private Küchen reale Menschen erreichen, und über Ihr Volumen nicht zum Konkurrenten, sondern zum Partner von uns Biobauern geworden sind. Wir Biobauern möchten unsere Produkte nämlich frisch auf den Tischen sehen, Grossküchen möchten zuerst ihre Massenkost loswerden.

Private Küchen liefern.