Frederik Ramm DWG Mitglied hat es erneut getan, ich meine bereits in der OpenStreetMap Datenbank enthaltene hochwertige geografische Details aus der Datenbank zu löschen. Dabei gibt er ja selbst zu, dass an deren Qualität nichts auszusetzen sei, aber wie Böse, der oder die Urheber ziehen es vor anonym zu bleiben. Ein Gedankengang, der für in OpenSource zur Verfügung gestellte Daten eigenartig anmutet. Seine Geduld sei eben zu Ende und das war es dann auch schon, raus damit. Dass in Lizenz zu OpenStreetMap passende Inhalte aus OpenStreetMap gelöscht werden, ist keine Seltenheit, die Community hat entschieden, wer diese Community ist spielt hierbei für Frederik woodpeck keine Rolle. Diese zieht es ebenfalls vor, Anonym zu bleiben. Hier ist Anonymität für Frederik Ramm plötzlich kein Problem. Relevant für Frederik ist hingegen schon, dass eine seiner Firma Geofabrik nahestehende Personen wie sein Mitarbeiter Nakaner, diese Community und deren Foren persönlich betreut.
Sind gelöschte Inhalte verloren, tatsächlich nein. Derartige Schätze sind weiterhin in der Datenbank vorhanden, aber dort nur noch sehr schwer zu finden. Hier kommt meine Idee mit
OpenStreetMapPlus
ins Spiel. Gelöschte Daten auf einem von OpenStreetMap unabhängigen Server zu sichern und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Ganz nach den Idealen von OpenStreetMap für freie geodaten.
Wie funktioniert Plus, es gibt in OpenStreetMap manchmal klare Regeln, welche Daten nicht die Datenbank aufgenommen werden, manchmal handelt es sich aber hierbei um Grenzbereiche. Zum Beispiel das Polygon für einen Leinenzwangbereich einer Gemeinde. Es kann nun gut jemanden geben, den solche Informationen interessieren, dieser müsste aber jeweilige Homepages von Städten und Gemeinden durchsuchen, und meistens werden derlei Informationen dort in einem für Geoanwendungen unbrauchbaren Format bereitgestellt.
Die Idee ist daher, ein solches Polygon mittels JOSM zu erstellen, dass dieses jedoch anschließend nicht in die OpenStreetMap Datenbank hochgeladen wird, sondern auf einem eigenen Onlinespeicherplatz -wie Dropbox oder ähnlichem per Link veröffentlicht wird.
Jetzt kommt Twitter ins Spiel. Der Leinenzwang wird per Twitter mit dem Hashtag #OpenStreetMapPlus Leinenzwang Kitzbühel gepostet. Wer nach Leinenzwang dieser Region sucht, finden jeweilige Links anschließend mittels per Twitter Suche, und kann diese Information mittels UMAP oder GIS Software verarbeiten, und so auch eine spezielle Karte für Hundehalter erstellen.
How does Plus work? In OpenStreetMap there are sometimes clear rules as to which data is not included in the database, but sometimes these are borderline areas. For example, the polygon for a leash enforcement area of a municipality. There may well be someone who is interested in such information, but they would have to search the respective homepages of cities and municipalities, and such information is usually provided there in a format that is unusable for geospatial applications.
The idea is to create such a polygon using JOSM, but not to upload it to the OpenStreetMap database, but to publish it via a link on your own online storage space – such as Dropbox or similar.
Now Twitter comes into play. The leash requirement is posted on Twitter with the hashtag #OpenStreetMapPlus Leinenzwang Kitzbühel. Anyone looking for leash laws in this region can then find the relevant links using a Twitter search and can process this information using UMAP or GIS software to create a special map for dog owners.