Kategorie: Allgemein

Wieder einmal Zeit, Bilanz zu ziehen.

Wieder einmal Zeit, Bilanz zu ziehen.

9. August 2019 Was geht aktuell in meiner kleinen OpenStreetMap Welt so ab.

Da wäre nun mal, mein stillgelegtes Pseudonym https://www.openstreetmap.org/user/2012-2019%20addresshistory*org im von der Firm Geofabrik gehosteten OSM Webforum ist dieser, bis zu meinem Geburtstag am 24. November gesperrt.

Mein nun primäres OSM Pseudonym, https://www.openstreetmap.org/user/beautifulplaces hat ein Mitarbeiter der Firma Geofabrik gleich auf ewig gesperrt. Was Michael Reichert, ala- OSM Nakaner hiermit zu bezwecken versucht, ist unklar. Um einen zweiten Socken Account handelt es sich entgegen seiner Behauptung bei mir nicht. Laut neis.hxg.at ist mein alter Account, seit nunmehr zwei Monaten inaktiv, und scheint daher selbst in der Neis- Mapper Statistik nicht mehr auf. Was aber Michael gelungen ist, ich bin nun im Webforum auf immer gesperrt, an eventuellen für die Firma Geofabrik relevanten Diskussionen bin ich hierdurch ebenso meiner Stimme beraubt. https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-de/2018-November/115625.html

Sieht man sich meine aktuelle Arbeit an, so bemerkt man schnell, ich bin gerade im Aufräumen.

Frederik Ramm Chef der Firma Geofabrik hat meine Heimatregion heimgesucht, und mir dort ein Exempel seiner Macht gezeigt. Frederik hat meine Heimatregion verwüstet. Man kann ohne zu übertreiben, von einem von Frederik angerichteten Schlachtfeld sprechen.

Aktuell versucht Frederik das Publik werden des durch seinen Revert entstandenen Desaster, durch massive Zensur zu vertuschen.

Ungeachtet seiner Löschungen. Ist der Fokus der aktuellen Diskussion momentan hier zu finden: https://www.openstreetmap.org/changeset/73166299 https://www.openstreetmap.org/changeset/72972802
https://www.openstreetmap.org/changeset/71399435

Was unterscheidet nun unsere beide Positionen. Man kann generell davon ausgehen, dass jeder an OpenStreetMap beteiligte, seinen eigenen Fokus hat. Frederiks Firma vermarktet Kachentiles, damit solche praktikable zu rendern sind, stören Frederik komplexe Polygon Strukturen. Ich hingegen bin mit innerörtlicher Logistik beschäftig, für mich ist es wichtig auch kleinste Details in einer Hauszufahrt zu erkennen. Komplexe Polygonstrukturen sind hier hilfreich.

Dieses Video hat im Jahr 2016 einen anonymen User derart in Rage versetzt, dass dieser damals nach dessen Veröffentlichung, meine Heimatgemeinde verwüstet hat. Es gibt hier gewisse Parallelen. Wer eine der Firma Geofabrik abträgliche Mapping Strategie verfolgt, der muss mit Strafaktionen rechnen. Das Anliegen der Firma Geofabrik komplexe Polygonstrukturen zu regulieren, wurde im Herbst 2018 von der Community abgelehnt. Ich verstehe dass dieses Frederik und Michael nicht gefällt. Ich war letztes Jahr mit bei den Gegnern einer strengen Regulierung. Ich habe mich also direkt gegen Interessen der Firma Geofabrik gestellt.

Thema Adressen in Österreich:

ich habe mich, da aktuell die Voraussetzungen in Österreich, zum Mappen von Hausnummern nicht gegeben sind, vom Adressmappen abseits der eigenen Naturbestandserhebung komplett verabschiedet. Generell sind in Österreich Adressdaten zeitnahe Informationen, sonst würde auch die Verschränkung zwischen dem AT Gebäuderegister AGWRII und dem zentralen Melderegister ZMR nicht funktionieren. Das BEV macht hieraus Daten welche nur mit erheblicher Verzögerung veröffentlicht werden. Dafür gibt es keine plausible Begründung außer Politik. Durch die Dominanz des BEV und des Stadtplan Wien in OpenStreetMap, gibt es bei uns in Österreich darüberhinaus die Regel, dass Adressen in OSM nur bei vorhandenem Gebäudeumriss gültig sind (, im GWR der Statistik Austria ist dasselbe hingegen kein Problem). Eine Verschränkung zwischen dem GWR und OSM -wie der Lobbyist Negreheb so schön formuliert, Qualität vor Quantität- wird hierdurch unmöglich. Dass man gleichzeitig in Kauf nimmt, dass Luftbilder in Österreich im Drei Jahres Rhythmus aktualisiert werden, macht diese Festlegung absurd. Beide Maßnahmen: verzögerte Veröffentlichung von Adressen, und Festlegung auf im Luftbild erkennbare Gebäudeumrisse, verzögern in OpenStreetMap Adressen daher im schlimmsten Fall um volle drei Jahre. Dabei hätte OpenStreetMap das Potential zur Live Adresse.

OSM WIKI Hausnummer: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Adressen : Wie man Adressen einträgt
Addressen werden mit addr:housenumber=*
 und anderen addr:* Keys eingetragen.
Diese Tags können hinzugefügt werden zu:
alleinstehenden Knoten
Knoten die Teil einer Gebäude-Area sind, dies sind im Regelfall auch Eingänge (entrance=*)
building=*
 Areas
Flächen die ein Gelände repräsentieren.

Aus dem OSM Wiki lässt sich also nicht ableiten, dass Adressen, welche nur als Adressnode gemappt sind, minderwertig wären. Trotzdem hat Frederik Ramm, mit dem Mandat einiger Lobbyisten wie dem User Negreheb, Sämtliche als Adressnode erfasste Adressen in Österreich gelöscht.

Tirol verhängt Staßensperren auf Ausweichrouten Beitrag vom 4. Juli 2019

https://www.tirol.gv.at

In OpenStreetMap gibt es hierfür zum Zwecke einer Beeinflussung des Routings, keine geeignete Attributierung. http://www.openstreetmap.org/changeset/71428706

Die Straßensperren:
Jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr bis zum 14. September 2019.

Fahrverbote: Übersicht: http://overpass-turbo.eu/s/K5J

[out:xml][timeout:25][bbox:{{bbox}}];
{{geocodeArea:Tirol}}->.searchArea;
(
  way
  ["note"="Fahrverbote auf niederrangigem Straßennetz - Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr ausgenommen"](area.searchArea)({{bbox}});
);
(._;>;);
out meta;

Link zur Forums Diskussion:
at. OSM Forum
de. OSM Forum

Ergänzung am 6.8.2019 Das Deutschen DWG Mitglied Frederik Ramm, hat die meisten in OSM hinterlegten Tiroler Strassensperren bis auf einen kleinen Rest gelöscht. Die angeführte Overpass Abfrage geht daher aktuell in die Leere. Ich habe Frederik Ramm aufgefordert, seine Löschungen wieder zurückzunehmen, bislang ohne Erfolg.

Wenn Firmen in der OSM Data Work Group mitwirken

OpenStreetMap beruht auf derselben Idee wie die Wikipedia.

Was würden Wikipedia Mitwirkende dazu sagen, wenn Mitarbeiter einer kommerziellen Enzyklopädie, als Lektoren in der Wikipedia mitwirken würden, und hierbei ihre eigene kommerzielle Gewichtung versuchten in dieser Wikipedia umzusetzen.

Genau in dieser Forum tritt die Firma Geofabrik in OpenStreetMap auf: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Proposed_features/Empfehlung_zur_Verwendung_von_Multipolygonen

Warum gibt es in OpenStreetMap zwei getrennte Foren

Folgendes kann man hierzu festhalten.

User wie Negreheb stellen in den Raum, dass es User mit „besserem“ Wissen, gebe. So sehr sich Power User in Negrehebs Welt daher auch abstrampen mögen, durch Arbeit können sich diese in seiner Welt keinen besseren Status erarbeiten, sondern lediglich durch Netzwerken, also durch Zugehörigkeit. Das Pendel in OSM hängt also derzeit in Richtung Netzwerk. 
Viele Häuptlinge wenige Indianer.
Frederik Ramm unterstützt die Talk (Netzwerk) Sphäre, Talk ist derzeit ein Teil der Politik in OpenStreetMap. Ich finde OpenStreetMap gehört aus diesem Netzwerk etwas mehr befreit, dann finden sich auch mehr freiwillige Mitwirkende.
Johann Haag

Wem gehört OpenStreetMap

Damit OpenStreetmap wieder den Menschen gehört, benötigt OpenStreetMap eine beworbene Möglichkeit zum Spenden. Server und Webseite von OpenStreetMap werden derzeit von kommerziellen Firmen betrieben. Diese haben derzeit nicht vor, die Kontrolle über OpenStreetMap den Menschen zurückzugeben.

For OpenStreetMap to be back to the people, OpenStreetMap needs an advertised donation opportunity. Server and website of OpenStreetMap are currently operated by commercial companies. They do not currently intend to return control of OpenStreetMap to the people.

In unserem Schwesterprojekt Wikipedia wird aktiv für Spenden geworben, daher gehört heute diese auch nicht etwa einer staatlichen Behörde, vergleichbar dem Bundesamt für Eich und Vermessungswesen, dem StadtPlan Wien, auch nicht einer kommerziellen Enzyklopädie vergleichbar der Firma Mapbox, Geofabrik und weiteren kommerziellen.

OpenStreetMap is not a living card

OpenStreetMap is not a living card

On July 20, 2019, Data Working Group member Frederik Ramm made public that OpenStreetMap does not intend to be a living card. But only a collection of corrections to commercial maps is.

quelle: regio-osm.de 18. Juli 2019

quelle: regio-osm.de 20. Juli 2019

Frederik Ramm and other members of the Data Working Group decided on July 20, 2019, that in Austria, 300,000 addresses available under OpenStreetMap-eligible licenses will be deleted from OpenStreetMap.

Warum wird in OpenStretMap der Ball dem talk Mailforum zugespielt.

Neulinge wundern sich, warum es in OpenStreetMap, zwei voneinander getrennte Diskussionsforen gibt.

OSM Forum
Talk-AT

In unserem Schwesterprojekt Wikipedia gibt es so etwas nicht.

Lange hat mich dieser Umstand beschäftigt, ich habe hierfür folgende Erklärung gefunden.

OpenStreetMap wird wie eine Diktatur geführt. Wie in Diktaturen üblich gibt es eine privilegierte Klasse an User, diese sind speziell im Talk Mail Verteiler aktiv.

Der Grund hierfür ist, dass sich OpenStreetMap mit kommerziellen und Staatlichen Geografen arrangiert hat. Osm darf daher am Rande zum Beispiel der AGIT Salzburg einen Infostand betreiben. Diese Annäherung zwischen Professionisten wie dem Stadtplan Wien, dem BEV der Universität Salzburg, wird von diesen nun dazu genutzt das freie Kartenprojekt auf Distanz zu eigenen Projekten zu halten. Damit diese Allianz unangreifbar ist, stellt OpenStreetMap den Professionisten mit TALK einen Raum zur Verfügung, der über keine Nutzer Verschränkung mit einer OSM Identität verfügt. So erhalten Professionisten unangreifbare Macht über OpenStreetMap.

Der Betrieb von OpenStreetMap benötigt Ressourcen. OpenStreetMap weltweit betrachtet, ist in Adressabdeckung irrelevant, aus OpenStreetMap kann man aber nützliche Kartentiles rendern. Starke Player wie die Firma Mapbox und Geofabrik, sind hier aktiv. Adressen werden hingegen von diesen aus kommerziellen Kanälen, also von unseren staatlichen Akteuren zugekauft, so schliesst sich der Kreis.

Damit brauchbare Kartentiles entstehen, stellen Österreichs Professionisten OSM sehr hochwertige Luftbilder zur Verfügung.

Staatliche Akteure beziehen Hausnummern über den Gemeinde und Städtebund. Leider mangelt es hier manchmal an der Qualität, und den Bauämtern wohl auch an Interesse, an der Adressqualität stetig zu arbeiten. Österreichs Geografen betrieben daher mit dem austriaaddresshelper, ein eigenes Projekt, mit dem lokales Adresswissen gesammelt, und zur eigenen Qualitätsverbesserung genutzt werden kann. Auch der User Luzandro hat ein solches Programm aufgelegt. Es ist hierbei aber keinesfalls vorgesehen, dass OSM in Adressen relevant werden sollte. (Hier bin ich nun in Konflikt mit denn Adressvermarktern des BEV geraten)

Weshalb also Frederik Ram, entscheidende Diskussionen in die Talk Sphäre zwingt, hat lediglich mit diesem Arrangement zu tun. Frederik kann daher in der Deutschsprachigen OpenStreetMap Ecke, schalten und walten wie ein kleiner Sonnengott. Damit nicht doch Diskussionen gelegentlich in das Webforum freier User entgleiten, wird dieses speziell im Falle des OSM Webforums von Österreich, durch seinen Mitarbeiter Michael Reichert „Moderiert“.

Meine Account Situation

Am 19. Juli 2019 hat das Deutsche DWG Mitglied Frederik Ramm, in Östgerreich eine Reihe sehr umfangreicher Reverts durchgefuehrt. Ich muss nun realisieren, dass eine weitere Arbeit mit Hausnummern in Österreich künftig daher wohl sinnlos ist, da zum erneuten füllen der durch Frederik neu enstandenen Adresslücke, es
-wie in anderen Laendern auch-
an einer ausreichenden Anzahl an Mitwirkenden mangelt.

Die im talk-at Verteiler versammelte Community, bringt es in Summe auf nur ganz wenige Edits, und ich gehe davon aus, dass diese aus dem Umfeld des Stadtplanes Wien, dem BEV und der GEO Uni Salzburg stammen. Deren Edits beschäftigen sich mit Landnutzungspolygonen.

Ich gebe nun schweren Herzens meinen bisher, speziell für die Arbeit mit Hausnummern genutzten Account addresshistory*org auf. Meine bisherige Mitwirkung in OpenStreetMap umfasst 17.000 Changesets, und mehr als 3 Millionen Änderungen. Ich werde im Talk/Verteiler hierfür nun mit Hohn und Spott bedacht https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2019-July/010127.html wobei den deutschen User wambacher nicht ernst nehmen muss, denn dieser versucht seit langem für eigene Projekte sich bei Österreichs Professionisten anzubiedern.

Zur Dokumentation: https://www.openstreetmap.org/user/2012-2019%20addresshistory*org

Mein neuer OSM Basis Account ist nun beautifulplaces https://www.openstreetmap.org/user/beautifulplaces

Meine Mitwirkung in OSM im Überblick

user_namestatusuidchangesets
beautifulplaces_osmruhend4757583382
 geocodec-lowres1inaktiv722019 816
beautifulplaces-repairruhend722019
wikithemap-repair inaktiv722019 5
geocodecinaktiv14709809312
wiki the map inaktiv1470980933
address history orginaktiv1470980413
 addresshistory_org inaktiv147098010
beautifulplaces2018ruhend14709802267
Tyrolensis_OSM03ruhend1823771110
 geocodec     inaktiv5812261
 Landeskarte inaktiv58122678
 wikithemap     inaktiv58122612
 wikithemap_Tirolinaktiv581226146
beautifulplaces2020ruhend75812263967
 

Ein Überblick meiner Mitwirkung an OpenStreetMap seit 2011

In Summe 17485 Changesets Stichtag 20 Juli 2019

Mein Dank für diese Aufstellung an den User Wambacher

In der Sackgasse

In der Sackgasse

Nun bin ich etwas ratlos, davon ausgehend an einer lebendigen Initiative mitzuwirken, holt mich nun die trockene Realität ein. Non Profit Initiativen wie Linux haben es schwer. Ist der Punkt zum Erfolg knapp erreicht, folgt eine kommerzielle Abspaltung. Zurück bleibt ein Spaß und Experimentier Projekt, welches nicht erfolgreich sein darf.

Genauso ist das auch mit vom BEV an OpenStreetMap zur Verfügung gestellten Adressen. An einen kommerziell erfolgreichen Mitbewerber verschenkt man solche nicht. Der Fehler liegt hier darin, dass Österreichs Hausnummern auch nicht dem BEV, oder der Stadt Wien gehören. Diese sind über die gesetzliche OpenData Vorgabe vielmehr Allgemeingut.

OpenStreetMap darf also nicht erfolgreich, oder sagen wir besser nicht relevant sein. Für ein irrelevantes Projekt finden sich aber nur wenige freiwillige Mitwirkende. Mapper welche OpenStreetMap dringend benötigen würde um besser zu werden. Ein negativer Teufelskreis.

Frederik Ram, Firma Geofabrik hat seinen Einfluss geltend gemacht, um OpenStreetMap Österreich in Adresse in die irrelevantnis, zurück in die Steinzeit zu senden. Mapper die OSM wieder aus dieser befreien könnten sind nicht da. Es gibt diese ganz einfach nicht. Österreich fügt sich in Adresse, nun wieder in die weltweite homogene irrelevantnis von OpenStreetMap in Adressen ein.

Das kann Frederik nun auch egal sein, seine Firma verdient Ihr Geld aus der Vermarktung von OSM Kartentiles, Hausnummern sind hierfür nicht notwendig.

Ärgerlich sind hingegen User, welche sich gegen eigene Initiativen stellen. So zum Beispiel dem Projekt der Firma Geofabrik für Dumme Multipolygone. Die stören im Rendern von Dummen Kartenkacheln.

Diese seine Initiative wurde von der Community abgelehnt. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Proposed_features/Empfehlung_zur_Verwendung_von_Multipolygonen

Selbst dieses Urteil versucht er durch nachträgliches Einfügender folgender Phrase ins Gegenteil zu verkehren.

[Redaktionelle Anmerkung: Aufgrund eines Übertragungsfehlers ist die Zusammenfasssung in ihr Gegenteil verkehrt worden. Richtigerweise geht es um eine Empfehlung für die Verwendung von geschlossenen Wegen zur Darstellung von einfachen Flächen anstelle von Multipolygonen.]

Ich war einer der Gegner. Frederik mag mich daher nicht, die DWG hat er nun zu seinem persönlichen Rachefeldzug instrumentalisiert, Österreich ist nun weitgehend aktueller Hausnummern beraubt.

Frederik bist Du nun glücklich?