Ein OpenStreetMap Moderator aus Salzburg hat OpenStreetMap in der Region Kitzbühel „besser“ gemacht.

Ich arbeite in der kommunalen Entsorgungsplanung. Junge Familien Häuselbauer auch Wohnbauträger sowie Gewerbetreibende kommen zu mir ins Büro, und ich kläre dann mit diesen wie und wo genau die Müllabfuhr deren Objekt anfahren wird. OpenStreetMap war mir hierzu ein wertvolles Hilfsmittel. Privat wandere und Radfahre ich gerne, mache mit meiner Familie ausgedehnte Spaziergänge. Neu errichtete Häuser und deren Zufahrten trage ich hierbei in meiner Freizeit in OpenStreetMap ein. So schließt sich der Kreis, wie ich für meine berufliche Tätigkeit zu wertvollen zeitnahen Vorort Informationen komme.

Im Parteienverkehr sind relevante Aussagen bezüglich der Befahrberkeit von neuen Straßen keine Selbstverständlichkeit. Professionelle Karten wie die sogenannte Basemap, rechnen Straßen und Gebäudekontouren maschniell im Rhythmus neuer Luftbilder. Das bedeutet bei amtlichen Kartenwerken kann es teilweise Jahre dauern, bis Änderungen in der Natur, in diese aufgenommem werden. In diese Zeitspanne fällt eine Zeit in der teilweise Baustoffe im Werte von hundert tausenden Euros zu Neubauten transportiert werden, Amtliche Karten aber hier für den Transport keinerlei Hilfestellung bieten. Baufirmen behelfen sich teilweise durch Installation eigener Wegseiser. Ein erbärmliches Zeugnis für eine laut Eigendefinition bestste Verwaltungskarte von Österreich die es gibt.

Die geneue Kenntnis der Straßenbeschaffenheit ist also wichtig, in OpenStreetMap gibt es aber ledigiglich ein Proposel wie man Straßenflächen mappen könnte, das ist aber für mich als Einzelperson viel zu aufwendig. Derartig erfasste Straßenflächen werden auch nicht von jeder Anwendung angezeigt. Warum sich OpenStreetMap hier so zurückhaltend verhält ist meiner Erkenntnis nach der Politik in OpenStreetMap geschuldet. OpenStreetMap beschränkt sich freiwillig auf nur grobe Details. Für mehr an Information, soll sich der Bürger an amtliche oder private Kartenwerke halten, und wohl hierfür auch bezahlen. Ein Grund mag wohl sein, dass OpenStreetMap sich so der gesellschaftlichen Verantwortung für ein korrektes Kartenwerk zu entziehen weiß.

Eine übliche Praxis in OpenStreetMap ist, Wohngebiete an überregionalen Straßen enden zu lassen. Das wird in vielen Städten auch bei Wohnblöcken so angewandt. Ich habe daher im Bezirk Kitzbühel Straßenflächen von Wiesen und Wohngebieten ausgenommen. Daraus ist eine sehr Informative Darstellung enstanden, die intuitiv erkennen lässt ob zum Beispiel ein LKW in eine Wohnstraße einfahren kann oder eben auch nicht. Ein Nachteil darf hier nicht verschwiegen werden. Die Pflege solcher Kontouren ist arbeitsaufwendig. nachdem aber für mich ein direkter Nutzen enstanden ist, war dieser Mehraufwand relativ.

Ein Salzburger der im OpenSource Projekt OpenStreetMap als Mapper Negreheb auftritt, hat nun die Kraftanstrengung unternommen und als Mapper Sunflyer19 https://www.openstreetmap.org/user/Sunflyer19 sämtliche von mir im Bezirk Kitzbühel mühsam erhobene Geländekontouren durch künstliche Unschärfen ersetzt. Er hat hierbei Kontouren erzeugt die es in der Natur und in der Vermessung nicht gibt, und niemals geben wird. Hierzu haben diesem dann auch noch prompt andere Berufsgeografen Applaus gezollt.

Wer OpenStreetMap betrachtet, der wird feststellen dass in weiten Landstrichen noch sämtliche Flächenmerkmale fehlen. Warum nun ausgerechnet jene von meiner Seite angewandte Form des Mappens von Straßenflächen einen derartigen Sturm der Entrüstung bei Berufsgeografen -die sich selbst als OpenStreetMap Community bezeichnen- auslöst hat darf geraten werden.

Dieser gewaltsame Eingriff, bedeutet für meine tagtägliche Arbeit nun, dass OpenStreetMap heute im Bezirk Kitzbühel wesentlich weniger Informativ ist. Amtliche Karten aber keinen Ersatz liefern. Google Maps rückt daher für meine Zwecke als Alternative zu OpenStreetMap wieder in den Vordergrund. Mein Projekt hierzu ist unter dem Kurzlink m.hxg.at abrufbar.

Ref: Ein Universitäts Mitarbeiter aus Wien, Mitglied im Wiener OpenStreetMap Verein macht Urlaub im Tiroler Kaiserwinkl, und räumt dort in seiner Freizeit OpenStreetMap auf. https://www.openstreetmap.org/changeset/89113969

Update Dezember 2023:
Anmerkung zum Changeset. 89113969 der Salzburger Mapper Negreheb nutzt dieses Changeset wiederholt als Beispiel für Mangelende Dialogbereitschaft. Dabei ist klar erkennbar wer hier die Diskussion durch Provokation zum Eskalieren bringt. Es ist Negreheb selbst. Seine Behauptung folgende Reverts seien durch mehrere OpenStreetMap Mitwirkende durchgeführt worden ist ebenfalls unwahr. Sämtliche folgende Reverts wurden von dessen eigener Socke https://www.openstreetmap.org/user/Sunflyer19 durchgeführt. Die Sperrmeldung der DWG https://www.openstreetmap.org/user/Sunflyer19/blocks mit der Referenz Sunflyer19 sei Beuatifulplaces selbst, ist absurd, und bewusste Täter-Opfer-Umkehr.
Warum die Data Working Group zu solchen unlauteren Mitteln greift, und auf das hierzu erstellte Ticket#2023121610000145 mit der Bitte um Richtigstellung bislang nicht reagiert, kann vermutlich nur durch eine unglückliche Verquickung der Data Working Group mit dem Chef einer kommerziellen Firma woodpeck_repair welche sich mit der kommerziellen Vermarktung von OpenStreetMap Daten beschäftigt erklärt werden.

Neues vom OpenStreetMap Verein Österreich

Der OpenStreetMap Verein Österreich, hat bei der OSMF einen Antrag zum
Local Chapter eingereicht.

Dieser Antrag stand jedenfalls am 27. Jänner 2022 bei der letzten Tagung des OSMF-Vorstands auf dessen Tagesordnung.

Es handelt sich hierbei offenbar um einen Geheimantrag, denn weder in OpenStreetMap spezifischen Foren mit Österreich Bezug, noch auf der Webseite des Vereins openstreetmap.at , und auch nicht bei vergangenen OSM Stammtischen gab es hierzu Informationen.

Die Vereins Vereinsverantwortlichen könnten nun behaupten, dass ein solcher Antrag schon länger in der Pipeline sei, und nun bei der OSMF in Behandlung kommt. Wahrscheinlicher ist aber ein anders Szenario. Frederik Ramm möchte gegen anonyme Mapper vorgehen die sich seinen Anordnungen widersetzten. Österreichs Internetprovider verlangen für die Offenlegung einer IP Identität eine legitim klagende Partei, die OSMF- wird solche Anfragen aber nicht stellen.
Ein OpenStreetMap Verein Österreich mit dem Status eines OSM Local Chapter könnte aber hierzu von Frederik instrumentalisiert werden.

Ich würde sagen, bevor der Österreichische Verein, OSM Local Chapter wird, hätte dieser längst selbst die Forumsmoderation des AT- Webforums übernehmen können: https://forum.openstreetmap.org/viewforum.php?id=89 , Dessen Moderator Nakaner ist bekanntlich ein Mitarbeiter von Frederik Ramm, so wird wohl auch der aktuell angestrebte Local Chapter ebenfalls zum verlängerten Arm der Firma Geofabrik Deutschland.

EN: ===========

The OpenStreetMap Association Austria has apparently applied to the OSMF for the status as LocalChapter submitted.

In any case, this request was on the agenda of the OSMF board on January 27, 2022. This is obviously a secret application, because neither in OpenStreetMap-specific forums related to Austria, nor on the website of the association openstreetmap.at, and also not at past virtual OSM regulars‘ tables was there any information on this.

Those responsible for the association could now claim that such an application has been in the pipeline for a long time and is now actually being dealt with by the OSMF. But another scenario is more likely. Frederik Ramm wants to take action against anonymous mappers. Austria’s Internet providers require a legitimate suing party for the disclosure of an IP identity. An OpenStreetMap Association Austria with the status of a local chapter could be used by Frederik for this purpose. I would say that before the Austrian Association became the OSM Local Chapter, it could have taken over the moderation of the AT web forum itself long ago: https://forum.openstreetmap.org/viewforum.php?id=89, whose moderator is Nakaner, as is well known an employee of Frederik Ramm, the currently targeted local chapter will probably also become an extended arm of the company Geofabrik Germany.

Tipps für das Editieren mit dem OpenStreetMap Editor JOSM

Nach langjährigem Experimentieren mit unterschiedlichsten Computerplattformen, Linux, Windows i7 Gaming Hardware usw, empfehle ich heute zum Mappen in OpenStreetMap, folgendes produktives und effektives Hardware Setup:

  • 27 Zoll iMac ab. macOS High Sierra (Modelle ab Jahrgang 2010, SSD empfohlen).
  • JOSM Editor
  • Roccat Tyon (Restbestände ca. € 50,-) oder Roccat Leadr Maus ca. € 230,-. Konfiguration: (zum JOSM Werkzeugwechsel) seitliches Mauspaddel nach unten Taste „S“, seitliches Paddel nach oben Taste „A“ (leider nur für Rechtshänder).
  • Zweiter Bildschirm Curved 16:9, 24 Zoll. (für unbedingt erforderliche geistige Unterhaltung: Youtube Videos, Audible usw.)

Gelegentlich sollte man unter Apple Zahnrad (Systemeinstellungen), JAVA, Allgemein, Einstellungen, temporäre Daten löschen.
Das selbige gilt für JOSM Einstellungen, Hintergrundbild, Zwischenspeicher.

Mappen ist eine extrem mühsame und für das Gehirn stupide Tätigkeit. Man kann die Gesamtsituation durchaus mit dem Lenken eines komplexen KFZ vergleichen. Nach etwas „Fahrpraxis“ benötigt der Geist daher durch zeitgleichem Konsum von ansprechenden medialen Inhalten ausreichend Beschäftigung. Während andere Menschen zur Entspannung Fernsehen, schaffen wir Mapper zeitgleich etwas wunderbares, eine Karte die anderen Menschen hilfreich und dienlich ist.

Ref: Roccat JOSM Maus Profile for Mac & PC https://drive.google.com/drive/folders/1A-IA1b2AFtfSZpio1pSQoBW_d1I5vbFt?usp=sharing

EN:………………………

After many years of experimenting with a wide variety of computer platforms, Linux, Windows i7 gaming hardware, etc., today I use the following productive and effective hardware setup for mapping in OpenStreetMap:

  • 27 inch iMac from. macOS High Sierra (models from 2010, SSD recommended).
  • JOSM editor
  • Roccat Tyon (remaining stock approx. € 50, -) or Roccat Leadr Maus approx. € 230, -. Configuration: (for JOSM tool change) side mouse paddle down key „S“, side paddle up key „A“ (unfortunately only for right-handers).
  • Second screen curved 16: 9, 24 inches. (for essential intellectual entertainment: Youtube Videos, Audible, etc.)

Occasionally you should delete temporary data under Apple gear (system settings), JAVA, general, settings.
The same applies to JOSM settings, background image, cache.

Mapping is an extremely tedious and mind-numbing activity. The overall situation can be compared with driving a complex car. After some „driving experience“, the mind therefore needs sufficient activity through the simultaneous consumption of appealing media content. While other people watch TV for relaxation, we mappers create something wonderful at the same time, a map that is helpful and useful to other people.

Ref: Roccat JOSM mouse presets for Mac & PC https://drive.google.com/drive/folders/1A-IA1b2AFtfSZpio1pSQoBW_d1I5vbFt?usp=sharing

Mein Ehrenamt als Google Local Guide

Beiträge von Johann Haag auf Google Maps sehen
Level 4 Local Guide

Google ist relevant, so weist ein Foto welches ich im Jahr 2015 zum Google Maps Eintrag des Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol erstellt habe, aktuell 685.000 Zugriffe auf.

Das ist nur eines von vielen Beispielen wie man anderen Menschen durch eine ehrenamtliche Tätigkeit helfen kann.

Offener Brief zum OSM Forumsthema: Straßen aus Flächen ausnehmen https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=830856#p830856

Hallo Wolbert, danke für Deine Stellungnahme im Webforum.

Ich sehe mich aktuell als OSM Mapper im Bezirk Kitzbühel von einem Geografen, der auch in der Unigis Salzburg aktiv ist, unter Druck gesetzt. Die Tiroler Mapperin Hungerburg ordne ich ebenfalls der universitären Ausbildung von Geografiestudenten der Universität Innsbruck zu, ein klassischer Interessenkonflikt.

In hohen Zoom Stufen erschließen sich in OpenStreetMap, sofern highways von Residential ausgenommen sind, erweiterte Informationen. OpenStreetMap konkurriert dann direkt mit dem Behördenkartenprojekt Basemap, in der Straßenflächen von residential standardmäßig ausgenommen sind.

Es wird von SAGIS Negreheb behauptet Gebäudeumrisse seinen in der Basemap amtlich vermessen, von mappern anhand von Luftbildern gemappten Gebäudeumrissen seinen daher POV. Tatsächlich werden Österreichs Luftbilder nach vermessenen DKM Gebäudegrundrissen ausgerichtet, weitere Umrisse werden für die Basemap anschließend mittels Luftbild Vermessung maschinell erstellt.

Luftbilder werden n Österreich je Region etwa alle drei Jahre aktualisiert. Das Behörden Projekt basemap.at hinkt also konstruktionsbedingt in Aktualität zwingend dem Realgeschehen jeweils drei Jahre hinterher. OpenStreetMap kann hingegen neue Gebäudegrundrisse praktisch Live aus Vorort begangenen Baustelle ermitteln.

Das Behördenprojekt hat also in der Abgrenzung als Premium Produkt gegenüber OpenStreetMap ein veritables Problem.

Ein dem OpenStreetMap Projekt vorenthalten gewisser qualitativer Merkmale wie Straßenflächen, und durch die absurde Vorgabe in OpenStreetMap nur abstrahiert arbeiten zu dürfen, dient solcher Abgrenzung.

Zitat: Frederik Ramm Bitte “kleinteiligstes” Mapping wie in diesem Changeset (Bespiel: https://www.openstreetmap.org/way/943464983#) dringendst zu unterlassen, wie bereits mehrfach von verschiedenen anderen Mappern angemahnt. https://www.openstreetmap.org/changeset/104910470

Steuergeld finanzierte Radlkarten in Konkurrenz zu auf OpenStreetMap Daten basierender kommerzieller Fahrrad Routenführung.

Grüne Mobilität genießt aktuell gesellschaftlich große Aufmerksamkeit, kein Wunder also dass die Politik solcher Form der Mobilität dienenden Projekten, vermehrt Aufmerksamkeit schenkt.

Geografische Abteilungen der Länder kommen diesem Trend über eigene Angebote https://www.radlkarte.at/

oder https://tirol.orf.at/stories/3105851/ entgegen, treten hierdurch aber in direkte Konkurrenz zu kommerziellen auf OpenStreetMap Daten basierenden Karten und Apps wie zum Beispiel https://www.bergfex.at/

Die Frage welche sich hierdurch stellt, gerade Geografen wie Hungerburg und Negreheb welche aktuell auf meine Edits in OpenStreetMap durch Löschen meiner Arbeit in Kössen und im Sellraintal Einfluss nehmen, publizieren eigene amtliche Fahrradkarten, die dann mit privatwirtschaftlichen auf Openstreetmap basierenden Systemen in Konkurrenz treten.

Geografen in Forschung und Lehre finanzieren sich über Steuern, private Projekte wie bergfex.at hingegen nutzen vielfach OpenStreetMap Daten. Kommerzielle Systeme deren gemeinsame Schnittstelle OpenStreetMap ist, tauschen untereinander Synergien, wohingegen gegenständliche staatliche Projekte wie in Tirol und Wien, in isolierten Inseln enden.

Die Universitäre Geografin Hungerburg, überträgt Routen aus der auf der basemap basierenden Fahrradkarte auch nach OpenStreetMap: https://osmcha.org/changesets/105547042?filters=%7B%22date__gte%22%3A%5B%7B%22label%22%3A%22%22%2C%22value%22%3A%22%22%7D%5D%2C%22users%22%3A%5B%7B%22label%22%3A%22Hungerburg%22%2C%22value%22%3A%22Hungerburg%22%7D%5D%7D Die Politik den Grad der Detaillierung in OpenStreetMap künstlich gering zu halten, hält auf OpenStreetMap basierende Karten auf Distanz zu Karten klassischer Kartographie. Diese Politik wird in OpenStreetMap offensichtlich durch Protagonisten wie Frederik Ramm „woodpeck“ gut geheissen und unterstützt.

OpenStreetMap legt sich also für eine gedeihliche Zusammenarbeit mit klassischen Geografen, selbst Fesseln an, und opfert dieser Politik durchaus auch mal einen „übereifrigen“ OSM Mitwirkenden. Wer es also wagt dieses Narrativ auf die Probe zu stellen. https://www.openstreetmap.org/changeset/104910470 der muss in OpenStreetMap mit der Androhung einer lebenslanger Sperre rechnen.

Kommunen als Partner von OpenStreetMap

Wer sich mit geografischen Gegebenheiten beschäftigt, der ist einerseits mit von der Natur geformten Landschaften konfrontiert, andererseits formt der Mensch die Landschaft. Es war ein großes Abenteuer der Geografen, die Natur zu vermessen, und so begreifbar und plantar zu machen.

Unzweifelhaft, war das eine gesellschaftliche Leistung. Es hat auch eine weile gedauert Siedlungsräume zu vermessen. Gestalter dieser Räume sind aber heute nicht Geografen sondern Städte und Gemeinden.

Aus Pionieren, sind so Geografen zu Verwaltern geworden. Sicher ändert sich auch die Natur, von der Natur kann man aber keine Gebühren verlangen.

Das Verwalten von bereits kommunal genehmigten Daten ist heute die Haupt Einnahmequelle der Geografie.

Für OpenStreetMap bedeutet das, der bessere und direktere Partner für uns sind Kommunen.

Weg abgerutscht was tun?

Weg abgerutscht was tun?

Ich habe kürzlich bei einem von mir eingezeichneten Steig einen Kontrollgang gemacht, und festgestellt dass ein Teilstück durch eine Hangsetzung abgerutscht ist, der nackte Fels ist auf eine Länge von 6 Metern nun sichtbar.
Wagemutige werden diese Passage weiter passieren können, trotzdem ist mir das Risiko diesen Streckenabschnitt eingezeichnet zu belassen zu hoch.
Dieser Pfad wird gerne von Ortskundigen als Abkürzung zum Goinger Schleierwasserfall genutzt, oftmals werden am Ende des Forstweges Fahrräder abgestellt, und man sieht dass zu Fuß weitergegangen wird.
Der Pfad ist nach wie vor gut ausgetreten, und daher gut sichtbar.

Gehe ich ein Risiko ein, wenn ich unvorsichtige Wanderer auf eine gefährliche Route lenke?

Die beiden aktuellen Enden:
https://www.openstreetmap.org/node/3562261334
https://www.openstreetmap.org/node/7546070082

Wie man anhand dieser Aufnahme erkennen kann, ist der Pfad gut sichtbar.

JOSM Plugin: AustriaAdressHelper

JOSM Plugin: AustriaAdressHelper

Zur Neuauflage des JOSM Plugins Österreich Adresshelfer folgende Hinweise.

In Österreich werden Adressen von den Gemeinden als Punktinformationen verortet. Unter Zuhilfenahme des JOSM Plugin austriaadresshelper, versucht Österreichs OpenStreetMap Community, diese Adress Punkt Information, in eine Flächen Information umzuwandeln, also Adressen einem Gebäude Polygon zuzuordnen.

Die als Open Source Information vorliegende Adress Koordinate, wird hierbei dem Mapper vorenthalten. Hilfreich ist daher folgender transparenter Layer Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=61922 tms:https://maps{switch:1,2,3,4}.wien.gv.at/basemap/bmapoverlay/normal/google3857/{zoom}/{y}/{x}.png


Der Mapper soll offenkundig durch Vorort Erhebung eruieren, wo es Adressen geben könnte. Durch Versuch und Irrtum wird einem gezeichnetem Gebäudeumriss, durch Betätigen der Tastenkombination Alt+Shift+A die nächst gelegene Adresse zugeordnet. Da durch diese Arbeitsweise Fehlzuordnungen möglich sind, kann man den tatsächlichen Nutzen des Adresshelpers hinterfragen. Erschwerend kommt hinzu, dass die dem Adresshelfer zugrundeliegende Datenbank, bisher nur mit jeweils großer Verzögerung aktualisiert worden ist (Ref: Gemeinde Dölsach, neue Hausnummern [url]https://www.doelsach.at/live/aktuelles-news/aktuelle-beitraege/item/167-neue-strassennamen-in-doelsach[/url] . Adresshelper Datenstand am 29. Oktober 2020: at_bev:addr_date=2020-04-01).

Dem Adresshelper liegt ein angeblicher Konsens der Österreichischen Community zugrunde, dass Adressen nur an tatsächlich vorhandenen Gebäuden relevant wären. Hierzu wird die on the ground Regel von OpenStreetMap bemüht. When in doubt, also consider the "on the ground rule": map the world as it can be observed by someone physically there. Hierbei wird der Prefix, im Zweifel ignoriert.

Bei Hausnummern handelt es sich in Österreich um eine amtliche Live Information. Hierzu ist das Bauamt und das Meldeamt von Städten und Gemeinden, Digital verschränkt. Wem eine Adresse frisch zugeteilt wurde, der kann diese unmittelbar als Meldeadresse nutzen. Die Datenweitergabe als OpenSource Information wird hingegen vom Gemeinde und Städtebund, und dem Vermarkter BEV künstlich um Monate verzögert.

Meine persönliche Erfahrung zu Hausnummern ist, wird man für OpenStreetMap direkt bei Kommunen vorstellig, so erhält man jeweils äusserst freundliche Sofortunterstützung. Daher empfehle ich lokal interessierten Mappern, -öfters mitwirkende von Blaulichtorganisationen- sich für Hausnummern einen direkten Kontakt zur jeweiligen Stadt und Gemeinde aufzubauen, und ihre Kommune zu bitten, in den Verteiler für neue Adressen aufgenommen zu werden.

Installation:
JAVA https://www.java.com/de/download/
JOSM https://josm.openstreetmap.de/

JOSM Einstellungen öffnen, Plugins, nach austriaaddresshelper suchen und wählen.

Nach einem Programm Neustart, findet sich im Plugin Verwaltungsfenster, rechts ein neuer Reiter: Austria Address Helper

Beginner sollten die Schaltfläche Check existing adresses anwählen.
Es empfiehlt sich, bei der Arbeit mit dem Adresshelfer, jeweils vorher ein möglichst großes Kartensegment in JOSM zu laden.

Arbeitsweise des Adresshelfers:

Ref: https://github.com/JOSM/austriaaddresshelper/

Fazit:

Der vorliegende Adresshelfer ist leider ein trojanisches Pferd, welches an genau relevanter Stelle der Aktualität, einen Trennstrich zwischen Kommerz und OpenSource zieht.

Beispiel Auguntumgemeinde Dölsach in Osttirol.
Dölsach hat am ersten Mai 2020, neue Adressen eingeführt. Wie man anhand des transparenten JOSM Adresslayers „Basemap WMF“ erkennen kann, sind diese bereits veröffentlicht, der Adressehelfer bildet diese Neuerung aber aktuell nicht ab. Aufgrund einer unklaren Struktur in der Datenbankaktualisierung, liegt dessen Aktualität jeweils um viele Monate in der Vergangenheit. Daher scheitert der vorliegende „Adresshelfer“ aktuell auch in dieser Gemeinde.

Bequeme Tools, lassen uns vergessen, dass wir in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden wesentlich mehr könnten. Warum gibt es keine Initiative die Leistungsfähigkeit von OpenStreetMap den Städten und Gemeinden direkt nahe zu bringen. Längst sollte uns jede Gemeinde, von sich aus auf Ihren Verteiler setzen.

Ergänzung: am 1. November 2020 wurde ich aufgrund dieser detaillierten Beschreibung, und wohl auch aufgrund meiner Anmerkungen zu diesem Plugin, von einem Mitarbeiter der Deutschen Firma Geofabrik (Pseudonym: Nakaner) für 8 Monate! vom Webforum von OpenStreetMap ausgeschlossen.

Ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=807041#p807041