ÜBERACKERN. Am 1. März ist es so weit: In der Gemeinde Überackern werden die Straßennamen und die Postleitzahl „aktualisiert“. Bis dato hatte Überackern dieselbe Postleitzahl wie das benachbarte Hochburg-Ach. Nun wurde vonseiten des Gemeinderates ein Antrag auf eine eigene Postleitzahl beantragt. Ab 1. März 2019 hat Überackern dann die Postleitzahl 5123. Zeitgleich erfolgt auch die Umstellung der Straßennamen. https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/ueberackern-neue-adressen-und-eigene-postleitzahl_a3217437
Kategorie: Allgemein
Verschlechterung von Adressmaterial durch das JOSM Plugin austriaddresshelper vermeiden
Mir ist aufgefallen, dass zumindest ein User das JOSM Plugin austriaaddresshelper nutzt, und hierbei bei Gebäuden welche über zwei Hausnummern verfügen, diese Nummern dann zusammenlegt „addr:housenumber“=“34,36“ Soweit die Theorie.
Tatsächlich liefert der addresshelper bei zwei oder mehreren Hausnummern, eine unklare Information darüber, auf welcher Seite des Gebäudes die jeweilige Hausnummer nun tatsächlich gehört.
Schaut man sich die dem Addresshelper zugrundelegenden Rohdaten an, so ist die Lageinformation der einzelnen Hausnummern hier klar gegeben. Die Anwendung des austriaaddresshelper verschlechtert also unnötig die eigentlich verfügbare hochwertige Adressinformation.
Der gegenständliche User wendet diese Arbeitsweise nun offensichtlich
-anhand folgender Abfrage ersichtlich-
[out:xml][timeout:200][bbox:{{bbox}}];
{{geocodeArea:Austria}}->.searchArea;
(
node
["addr:housenumber"~","](area.searchArea)({{bbox}});
way
["addr:housenumber"~","](area.searchArea)({{bbox}});
relation
["addr:housenumber"~","](area.searchArea)({{bbox}});
);
(._;>;);
out meta;
in Gewohnheit an, und legt in Regionen in denen Adressen bereits korrekt als Adressnode gemappt sind, diese trotzdem im Gebäudepolygon zusammen. Das ist unverständlich, denn hierdurch verschlechtert sich die bereits vorhandene hochwertige Lageinformationen der Hausnummern. Ref: https://overpass-api.de/achavi/?changeset=74384783
Mapathon Hausnummern Wiener Wohnen
In meinem Terminkalender steht ein erfreulich mehrtägiger Aufenthalt in der Stadt Wien, eine gute Gelegenheit um dort eine besondere Adressproblematik größerer Wohnanlagen zu lösen.
Üblicherweise werden Adressen allein von Gemeinden und Städten vergeben. Wien ist hier anders. Wohnbauträger reichen dort Bauanträge, unter Angabe einer -scheinbar willkürlich- gewählten städtischen Zähl Adresse ein. Der Wohnbauträger nummeriert dann seine Wohnobjekt ausgehend von dieser Stadt Basisadresse, als Place selbst weiter.
Das besondere in der Stadt Wien ist nun, dass die Stadt anschließend darauf verzichtet, ihre eigene Adressierung nachzuführen, der Place der Wohnanlage, bleibt hierdurch bestehen, auch dann wenn sich die Wohnanlage über andere Straßenzüge -mit anderen Straßennamen- erstreckt. (Das passt interessanterweise gut zu folgender OSM-Wiki Definition „A neighbourhood (US English neighborhood) „is a geographically localised community within a larger city, town or suburb. These may or may not have distinct boundaries, and may even overlap each other in some cases.“)
Man könnte das auch so beschreiben. Die Stadtplanung erstellt einen Gitter förmigen Raster von Straßen und Straßenbezeichnungen.
Ein Bauträger erscheint, und errichtet eine Wohnanlage welche in ihren Ausmaßen, den Raster der Stadt durch ihrer Größe sprengt. Der Bauträger legt an einem der städtischen Straßen einen Adress- Startpunkt fest, und rollt von dieser Basisadresse ausgehend, dann seine eigene Place Adressierung aus. Die Stadt übernimmt diese Place Adressierung anschließend als amtlich gültige Adresse.
Unsere Problematik ist hierbei nun, dass diese ZMR gültige Place Adressierung, -und bunt gemischt- Identadressen, Zähladressen, Pseudoadressen, ja oder nein real an der Wand vorzufindende Hausnummern, auch mal am falschen Haus montiert. Im Stadtplan Wien, oder sonst mir bekannten Karte korrekt aufscheint.
Ich habe mich im Jahr 2018 mit Wiener Wohnen direkt in Verbindung gesetzt. Wiener Wohnen erlauben uns freundlich, das eigene Verzeichnis der Wohnanlagen Wiener Wohnen für OpenStreetMap Mappingzwecke zu nutzen. Die eigentliche Nummerierung findet sich oft nur im Wohnanlagen Innenhof. Durch diesen bunten Mix an Varianten, ist jedenfalls eine Vorort Begehung notwendig. Besser gesagt, wir und andere werden höflich von den Wiener Geografen hierzu gezwungen. Wobei man dann vielfach vor einer leeren Wand steht.
Thematik Zähl Adressen. Im Osten von Österreich ist es üblich, entlang von neuerrichteten Strassen, Zähl Adressen zu vergeben. Wird eine Parzelle bebaut, wandelt sich die nächst gelegene Zähl Adresse in eine amtliche Haus Adresse um. Dieses Schema findet man auch in der Stadt Wien.
In OpenStreetMap gibt es für Zähl Adressen bislang keinen geeigneten TAG. Es ist also in OSM derzeit nicht möglich diese zu erfassen. Mein Versuch solches trotzdem zu machen hat in einem Revert durchgeführt von der Firma Geofabrik Deutschland (User Nakaner) unschön geendet. Man hätte damals anstatt zu revertieren ein Proposal für Zähladressen erstellen können. Das ist aber offensichtlich nicht passiert. Einerlei, im BEV Adresssatz sind diese Zähl Adressen enthalten. Andere Kartensysteme wie Google Maps zeigen und finden daher diese. OpenStreetMap hingegen nicht.
Situation Wohnanlage Wiener Wohnen Brigittenauer Lände, Vorort Erhebung am 4. Oktober 2019 13:00 – 16:00 Uhr. Lokale Befragung -ausschließlich Personen auf der Straße-, sowie Fotorecherche.
1. Stimme: Typische Wienerin ca. 65 Jahre. Wohnt nach eigener Angabe, bereits seit 50 Jahren in dieser Wohnanlage. Diese legt sich bestimmt beim exemplarischen Objekt https://www.openstreetmap.org/way/50540272 auf = Klosterneuburger Straße 118 Treppe 1 fest.
2. Stimme: Familie Migrationshintergrund, beide sprechen sehr gut Deutsch, wohnen seit 5 Jahren in dieser Wohnanlage = Kennen nur die Bezeichnung Klosterneuburger Straße 118 Treppe 1.
3. Meinung Äterer Herr sehr bestimmt. Lokalpatriot. Dieser differenziert zwischen lokaler Benennung = Brigittenauer Lände 148-154 Treppe 1, und Bezeichnung für Personen ohne Ortskenntnis. Da werde oft die an der Türe angebrachte Nummer verwendet. (Klosterneuburger Straße 118 Treppe 1). Die Post stelle aber alle Varianten zu. (Hinweis die Stadt Wien gibt hier https://www.openstreetmap.org/way/50540272 Klosterneuburger Straße 118-122/1 an, Klosterneuburger Straße 118 oder 118/1 führen hingegen beim Stadtplan ins Nichts).
4. Hinweistafel Wiener Wohnen = Wohnanlage Klosterneuburger- Str. 118-122/1 Diese Tafel steht beim Haus mit der Stiege 12 Dietmayer Gasse, also etwas abseits der Hauptstraße. Ob diese Tafel jemand ortsunkundiger tatsächlich findet. Diese Tafel wirkt auf den Betrachter, wie ein hilfloser Versuch, Licht in diesen Adressdunkel zu bringen. Würde die Situation passen, wäre diese Tafel unnötig.
Schlussfolgerung, der Stadtplan Wien ist keine Karte, sondern eine Datenbankabfrage die allein jenen Leuten dienlich zu sein scheint, die bereits im vollen Wissen der genauen amtlichen Adresse -eingeweihte- sind. Zu diesen auserwählten, gehört auch die Österreichische Post. Sämtliche andere, schauen durch ihre Finger, selbst dann wenn diese vor einem entsprechenden Wiener Gebäude stehen. Eine Möglichkeit wäre blindes probieren, welches dann eine Verletzung der Prinzipien von OpenStreetMap in der Nutzung des Wiener Stadtplanes darstellt. CC BY 4.0 ist für OpenStreetMap definitiv nicht ausreichend.
Bleibt eigentlich nur die einzig verbleibend mögliche Variante, fragliche Adressen in der Bundeshauptstadt mittels Mapillary zu behandeln. Also von jeder in Wien unklar montierten Hausnummer, ein Georeferenziertes Foto anzufertigen. Nur so zwingen wir die hierfür Verantwortlichen, zu den an die Wiener Gemeindebauten gezimmerten Identadressen Farbe zu bekennen.
Fazit: Das noble Ansinnen von Frederik Ramm, wir Mappen nur was wir On the Ground sehen, in Ehren. Sobald Identadressen ins Spiel kommen, hat der ehrenamtliche OpenStreetMap Mappen, mit seinem Stift und Block in der Hand verloren. Erschwerend kommt hinzu, dass das kaum jemand in der Lage ist, ohne direkten Einblick in das AGWRII der Gemeinden, Identadressen verschiedenster Ausprägung http://www.bev.gv.at/pls/portal/docs/PAGE/BEV_PORTAL_CONTENT_ALLGEMEIN/0200_PRODUKTE/PDF/HAUPT-_UND_IDENTADRESSEN.PDF fehlerfrei in OpenStreetMap abzubilden. Es wäre eine programmierte Schnittstelle sowie regelmäßiger Abgleiche nötig. Das wird Gelegenheitsmapper, anschließend trotzdem nicht daran hindern, ein solcherart fein gesponnenes Netz in Unkenntnis der vorliegenden Komplexität doch wieder aus versehen zu zerstören.
Was wir anstreben können, ist, in OpenStreetMap die Basisadresse abzubilden. Das setzt aber voraus, dass diese als Hausnummern Tafel tatsächlich an die Wand geschraubt ist. In der Brigittenauer Lände musste ich feststellen, ist das leider nicht der Fall
Adressimport Österreich Fortsetzung folgt.
Mein Versuch den OpenStreetMap Adressbestand in Österreich, durch den Import hochwertiger amtlicher (ZMR) Geoland- Adressdaten zu aktualisieren, ist bekanntlich aus politischen Gründen gescheitert. Derzeit verhindert die Forumsredaktion von talk-at, durch eine Blockade die Fortsetzung der in den OSM Importguidelines vorgesehenen Diskussion.
Hierdurch diskreditiert die talk-at Redaktion ihre eigene Plattform, und stellt die Zuweisung der Importdiskussion durch Frederik Ramm an dieses Gremium praktisch selbst in Frage.
Ein mir bewusster Kritikpunkt war, dass neue Adressen vor einem Import erst verifiziert werden müssen. Die Aktualität der vorliegenden ZMR Adressdaten steht in Diskrepanz zur Aktualität der zeitgleich zur Verfügung stehenden Luftbildern.
Hier hilft uns nun dankenswerterweise die Zeit. Spätestens nach drei Jahren, sind sämtliche Luftbilder in Österreich, aktueller als der Adress- Datensatz „Luzandro“ vom Stichtag 1.4.2019. Also auch ohne die aktuell von Frederik geforderte Vorort Begehung, wandelt sich der bisherige Import durch je Region- spätestens in drei Jahren verfügbaren geeigneten Luftbildern, dann zum kontrollierten Prozess. Ich werde zur gegebenen Zeit, die Fortsetzung meiner diesbezüglichen Arbeiten öffentlich kundmachen, sodass diese dann auch selbstverständlich den OSM Importguidelines entsprochen.
Mein Anliegen besteht darin, eine qualitativ ausreichende Erst Grundabdeckung von Hausnummern in Österreich zu erzielen. Erst durch diese werden in OpenStreetMap Hausnummern erst relevant. Ein weiterer Prozess in der Qualitätssicherung, setzt diesen grundsätzlichen ersten Schritt voraus. Das ist auch der Grund warum gegen ein solches Ansinnen –siehe die von mir im März 2018 eingebrachten Hausnummern im Bundesland Salzburg- derart verbissen gekämpft wird.
Fortschritt kann man nicht aufhalten, sondern nur etwas verzögern.
Eine hilfreiche Abfrage zur Such nach neuen Gebäuden.
node
["at_bev:addr_date"="2019-04-01"] // Datum ggf. anpassen
({{bbox}})->.newnodes;
// Liste aller User, die man schon kennt und nicht in den Ergebnissen haben möchte
// i.d.R. sind das "Poweruser"
(.newnodes; - node.newnodes(user:beautifulplaces);)->.newnodes;
// Ausgabe
.newnodes out meta;
JOSM Anwender aufgepasst
Ich verwende bekanntlich in Verbindung mit dem Editor JOSM eine spezielle Gaming Maus. Roccat wechselt gerade sein Produkt Angebot, daher gibt es die -meiner meiner Meinung nach- für JOSM Anwender geniale Gamingmaus Roccat Tyon derzeit sehr günstig im Online Handel.
JOSM Mappingpraxis: Die besondere Rolle der Mittleren Maustaste
Wer mit dem OpenStreetMap Projekt erstmals in Berührung kommt, der wird zuerst auf den Editor ID stoßen, und mit diesem seine erste Mapping Erfahrung sammeln.
Flächen werden im Editor ID. mit einer nach innen gerichteten heiße Zone dargestellt. Klickt man mit der Maus in diese, so wird die jeweilige Fläche als gesamtes ausgewählt. Innen und Außen einer Fläche wird so, selbst wenn sich große Flächen über den Bildschirmrand hinaus erstrecken, gut sichtbar. Als Auswahlwerkzeug genügt hier -intuitiv bedienbar- allein die linke Maustaste.
Wer später auf den Editor JOSM wechselt, der fühlt sich dort an derart intuitiver Unterstützung vorerst alleine gelassen, es wird nirgendwo darauf hingewiesen, dass die Auswahl von Flächen durch mehrfaches Betätigen die mittleren Maustaste erfolgt. Das Arbeiten mit der Scrollrad- Taste bedingt das vorhandensein dieser auf der Maus, was bei einer PC Standard Konfiguration nicht vorgesehen ist.
Fortsetzung folgt…
name=Gemeinde XYZ vs. name=XYZ + name:prefix=Gemeinde
Es gibt in OpenStreetMap, je Land eine unterschiedliche Handhabe wie Gemeindenamen geschrieben werden. Zuletzt wurde in Bezug auf Österreich hier über dieses Thema diskutiert: https://www.openstreetmap.org/changeset/69745778
Aktuell setzte ich das Ergebnis dieser Diskussion bei Gemeinden und Städten in ganz Österreich um.
Folgender Overpass- Turbo Code ist mir hierzu behilflich:
[out:xml][timeout:200][bbox:{{bbox}}];
area[admin_level=6][name="Bludenz"]->.searchArea;
(
relation
["boundary"="administrative"](area.searchArea)({{bbox}});
);
(._;>;);
out meta;
Nachdem in der Changeset Diskussion die Sachlage scheinbar klar war. Hat man nun wieder einmal, ein ganzes Monat gemütlich zugesehen um dann urplötzlich in talk-at, eine neue Grundsatzdiskussion losgetreten.
Wer sich in OpenStreetMap bewegt verliert. Zumindest mal wertvolle Mappingzeit. Ein zwei verlorene Stunden sind mir egal. Verlorene Wochen und Monate summieren sich aber nun langsam zu einem Muster, es werden unter Einsatz von Avatare, aktive OpenStreetMap Mapper veräppelt.
Mir ist die gewählte Variante mit oder ohne Präfixe einerlei. Eine Entscheidung muss aber für gesamt Österreich gelten.
Ref: https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2019-October/thread.html und https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=67555
Ergänzung: der Avatar PPete hat hier geantwortet, https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2019-October/010280.html dieser behauptet nun, dass die Diskussion bislang nur im Changeset geführt worden sei, dem ist nicht so. Anstatt einen neuen Thread zu starten, hätte sich PPete auch an der bereits bestehenden Diskussion rechtzeitig beteiligen können. Zum Beispiel hier: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=67494
Folgen wir dessen Argumentation, so kann man künftig, jeden erzielten Konsens, indem man einfach die Thematik im nächsten Diskussionsraum neu startet, nachträglich sprengen.
Österreichs Städte Mappen für den Renderer
In Österreich werden Landeshauptstädte von den den jeweiligen Stadtplanungsämtern am CAD Reißbrett gemappt. Es kommt hierzu proprietäre Profi Software zum Einsatz, die hierbei erzielte optische Qualität ist oft erstaunlich. Es ist nun so, dass den Bauämtern hochwertige Vermessungs- Datengrundlagen und Live Zugriff auf das Gebäuderegister zur Verfügung steht, tatsächlich erzeugen in CAD gezeichnete Geländekontouren die Fiktion einer nahezu perfekt wiedergegebenen Realität, die es aber tatsächlich so nicht gibt, so nicht geben kann. Städte schaffen es in Wahrheit nicht einmal, ihren eigenen Tür und Top Wohnungsbestand im AGWR (Gebäuderegister) für interne Zwecke aufzulösen. Das ist auch der Grund für die in Städten vorherrschende Anonymität, ob gewollt oder ungewollt, Städte wissen über ihren Wohnungsbestand real nur sehr sehr wenig, die Liste mit den Klärungsadressen geht daher dort durch die Decke.
Für plakativ optische hübsche CAD Hülsen wird hingegen viel Steuergeld eingesetzt, zur Rechtfertigung dieser werden so erzeuge Kartentiles anschließend als OpenData propagiert.
Was könnte man hier besser machen. Erst einmal gibt es den Fluss der Zeit. Was heute noch aktuell erscheinen mag, ist morgen bereits wieder veraltet. Mapping basierend auf Vermessungsdaten ist zum Zeitpunkt der Ersterhebung genau, es werden aber nur sehr wenige Kontouren tatsächlich vermessen. Der Rest dieser schönen Karten ist daher lediglich statische Fiktion. Mit OpenStreetMap steht uns hier eine eine Alternative zur Verfügung, eine Alternative welche in ihrer DNA auf Zusammenarbeit basiert. Viele Augen sehen mehr als nur einige wenige.
Derzeit geben sich Österreichs Profi Geografen, der Fiktion einer selbst geschaffenen Insel Realität hin. Diese Realität ist mit dem grundsätzlichen Problem behaftet dass kurzfristige Änderungen, wie zum Beispiel ein neu eröffnetes Gasthaus an deren Silbernen Schale abprallt. Der Gewerbetreibende wendet sich daher kommerziellen besseren Alternativen zu. Amerikanische Karten bedienen und erfüllen diesen Bedarf, OpenStreetMap in Live Qualität ist hier die reale #opendata Alternative.
CAD Landschaften in den Städten, schwächt OpenStreetMap und so ländliche Regionen. Ich persönlich beschäftige mich seit Jahren mit der Datenqualität von OpenStreetMap, und bin erstaunt mit welchen Hürden man hierbei konfrontiert wird. Stehen den Stadtvermessungsämtern neue Adressen als Erzeuger praktisch Live zur Verfügung. So wird die Weitergabe von Adressen an OpenStreetMap (Beispiel austriaaddresshelper) künstlich um Monate verzögert. Kommerziell arbeitende User wie Erwin6330 und andere werden dazu eingesetzt, minderwertige Daten in OpenStreetMap einzubringen. Ein pseudo Förderverein openstreetmap.at wird aufgezogen. Dieser lässt meinen Mitgliedsantrag peinlich unbeantwortet.
Wie könnte das besser gehen. Man könnte auf die CAD ähnliche Qualität in Städten verzichten, und die Mapping Power per OpenStreetMap auch auf das Land ausdehnen. So erzeugte oder geprüfte Strukturen könnte man anschließend als Datenabzug in eine amtliche verbindliche Basemap übernehmen. OpenStreetMap kann die Basemap in Qualität schlagen. St. Ulrich am Pillersee ist mein aktuelles Beispiel.
Aktualität der Luftbilder in Österreich
Bekanntlich erstellen Österreichs Bundesländer, in regelmäßigen Abständen äußerst hochwertige Luftbilder ihres Landesgebietes. Über die Open GV Data Initiative, dürfen auch wir diese Bilder für OpenStreetMap Zwecke nutzen. Man darf hier darauf hinweisen, dass im Vergleich zu anderen zivilisierten Ländern weltweit das ein nicht selbstverständliches Service ist.
Bedeutend für die Arbeit mit Luftbildern, ist deren jeweilige Aktualität. Erfreulich ist hier, dass alle Anwendern in Österreich dieselbe Qualität zur Verfügung steht.
Für unsere Arbeit ist es nun wichtig zu wissen, wie aktuell Luftbilder je Region tatsächlich sind. Leider habe ich hierzu bislang keine zentrale Übersicht gefunden.
Wien: Eine Anfrage bei ViennaGIS hat folgendes ergeben:
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/stadtvermessung/geodaten/orthofoto/produkt.html
Tirol: https://www.tirol.gv.at/sicherheit/geoinformation/geodaten/orthofotos/